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Onlineshopping und Bahnpreise: Bahn wird teurer, neue Regeln für Shoppen im Netz: Das ändert sich im Dezember für Verbraucher

Im Dezember gibt es einige Änderungen für Verbraucher - zum Beispiel beim Reisen und beim Onlineshopping. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick.

Bahntickets werden teurer

Bahntickets werden teurer

AFP

Für Verbraucher treten im Dezember einige neue Regeln in Kraft - zum Beispiel beim Reisen und beim Einkaufen im Internet. Hier der Überblick:

Neue Onlineshopping-Regeln

Am 3. Dezember  tritt die neue EU-Regelung gegen Geoblocking beim Online-Shopping in Kraft. Die Verordnung verbietet es Onlinehändlern, Kunden aus anderen EU-Ländern beim Einkaufen zu diskriminieren. Bislang kann beispielsweise ein französischer Onlineshop Kunden mit deutschen IP-Adressen blockieren oder auf eine Extra-Seite mit anderen Preisen umlenken. Nun darf der Shop den Kunden nur noch mit dessen Zustimmung auf die deutsche Seite weiterleiten und ihm den Zugang zur französischen Seite nicht verwehren. Allerdings: Ein Recht auf Lieferung hat man nicht. Wenn der Händler nicht nach Deutschland liefert, muss der Kunde selbst zusehen, wie er an die Ware kommt.

Bahnfahren wird teurer

Am 9. Dezember stellt die Deutsche Bahn auf den Winterfahrplan um. Damit einher gehen Preiserhöhungen: Laut Bahn erhöht sich der Preis für das Flexpreisticket um durchschnittlich 1,9 Prozent. Die Preise für Streckenzeitkarten und die BahnCard 100 steigen um durchschnittlich 2,9 Prozent. Spar- und Super-Sparpreise bleiben laut Bahn stabil. Auch die Preise für Reservierungen sowie Bahncard 25 und Bahncard 50 ändern sich nicht.

Höhere Maut in Österreich und Schweiz

Auch wer mit dem Auto in den Skiurlaub fährt, muss jenseits der Grenze mit höheren Mautgebühren rechnen. Laut ADAC erhöht Österreich zum 1. Dezember den Peis für die Pkw-Jahresvignette um 1,90 Euro auf 89,20 Euro. Auch in der Schweiz wird es geringfügig teurer. Die aktuellen Jahresvignetten sind aber noch bis zum 31. Januar gültig.

Elektroschrott-Regelung verschärft

Seit dem 1. Dezember gelten neben Elektro-Altgeräten auch Möbel oder Textilien mit eingebauter Elektronik als Elektromüll. Das können beispielsweise Regale mit Beleuchtungselementen sein oder Sessel, die sich elektrisch verstellen lassen. Diese Produkte gehören nun nicht mehr auf den Sperrmüll, sondern auf den Wertstoffhof.

Erdnussöl in Kosmetika

In Cremes, Lotionen oder Badezusätzen kann Erdnussöl enthalten sein, das die Haut geschmeidiger machen soll. Für Allergiker ist das allerdings ein großes Problem. Ab dem 25. Dezember gelten in der EU strengere Richtlinien: Erdnussöl, das zur Herstellung von Kosmetika verwendet wird, muss dann so vorbehandelt sein, dass es nur noch geringe Mengen der allergieauslösenden Proteine enthält. 

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bak