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Emirat in Not: Europas Banken zittern um Dubai

Den Geldinstituten drohen im Fall einer Pleite hohe Abschreibungen: Die Forderungen der Geldäuser an die Golfregion belaufen sich auf mehrere Milliarden Dollar - zusätzlich drohen andere hohe Belastungen.

Von Bernd Mikosch, Meike Schreiber und Nina Luttmer

Das Emirat hatte am Mittwoch um Zahlungsaufschub für das staatseigene Unternehmen Dubai World gebeten. Der Konzern hat nach offiziellen Angaben 59 Milliarden Dollar (39 Milliarden Euro) Schulden. Anleger fürchten, dass Banken weltweit Anleihen der Firma halten - und noch schlimmer betroffen wären, wenn das Emirat selbst in die Pleite schlittert.

Analysten der Credit Suisse schätzen, dass europäische Banken Kredite für bis zu 40 Milliarden Dollar an Staatsunternehmen aus Dubai ausgereicht haben. Sie müssten ihre Risikovorsorge um fünf Prozent erhöhen, wenn sie die Hälfte davon verloren geben. Die gesamten Forderungen ausländischer Banken gegenüber den Vereinigten Arabischen Emiraten, zu denen Dubai gehört, beliefen sich zum ersten Halbjahr auf 123 Milliarden Dollar, wie Zahlen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich zeigen. Fast drei Viertel davon entfallen auf europäische Banken. Mehr als 50 Milliarden Dollar haben allein britische Banken auf ihren Büchern, deutsche Institute gut zehn Milliarden Dollar.

Selbst wenn nur ein Bruchteil davon auf Dubai entfällt, ist das Risiko beträchtlich. Die Bundesbank sieht auf die größten deutschen Banken bis 2010 ohnehin bis zu 90 Milliarden Euro Abschreibungen zukommen - eine Dubai-Pleite wäre eine zusätzliche Belastung.

Die Banken versuchten, die Anleger zu beruhigen - oder äußerten sich gar nicht wie die Postbank. Deutsche Bank und Commerzbank haben Kreisen zufolge kein oder nur ein unerhebliches Engagement bei Dubai World. Zu den großen Verlierern an der Börse gehörten Credit Suisse und UBS. Beide Schweizer Banken haben Investoren aus dem arabischen Raum als Großaktionäre. "Anleger fürchten, Golfstaaten könnten gezwungen sein, ihre Aktien auf den Markt zu werfen, um Löcher zu stopfen", sagte ein Händler. "Die Weltretter sind selbst in Nöten, wer soll da noch als zukünftiger Retter auftreten?"

Beschwichtigung oder Schweigen

Der Rückversicherer Munich Re sagte, er habe nicht in Dubai investiert. Die Hannover Rück wertete mögliche Verluste als vernachlässigbar, ebenso die Allianz. Ähnlich äußerten sich der niederländische Finanzkonzern ING und die britische Großbank Lloyds. HSBC und Standard Chartered gaben keine Stellungnahme ab, haben einer Studie von Goldman Sachs zufolge aber jeweils mehr als zehn Milliarden Dollar Kredite an Unternehmen in den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgereicht.

Von den Landesbanken kamen unterschiedliche Signale. Die HSH Nordbank räumte ein Engagement in Dubai ein, ohne es zu beziffern. Die WestLB hat dem Vernehmen nach keine Kredite an Dubai World ausgereicht. Zur Höhe der Forderungen an das gesamte Emirat macht sie keine Angaben, ebenso die LBBW. Helaba und Landesbank Berlin sagten, sie seien nicht betroffen. Die Positionen der BayernLB sind dem Vernehmen nach gering. Die Nord/LB äußerte sich nicht.

Banken, die Kreditausfallversicherungen (Credit Default Swaps, CDS) für Staatspapiere aus Dubai verkauft haben, drohen zusätzliche Belastungen. Bei einer Pleite des Emirats müssen sie die CDS-Käufer auszahlen. Dem Wertpapierabwickler DTCC zufolge stehen CDS im Wert von 4,4 Milliarden Dollar auf Dubai aus. Beobachter halten das tatsächliche Volumen für größer, da der CDS-Markt nicht reguliert ist. Hinzu kommen DTCC zufolge Kontrakte über 2,1 Milliarden Dollar auf den Hafenbetreiber DP World, einer Dubai-World-Tochter. Obwohl die Firma nicht von der Restrukturierung betroffen ist, schoss der CDS am Donnerstag um 20 Prozent nach oben.

FTD
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(