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Ermittlungen gegen Middelhoff: Ex-Arcandor-Chef unter Untreueverdacht

Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen den früheren Arcandor-Chef Thomas Middelhoff eingeleitet. Der Verdacht: Untreue. Middelhoff könnte sich über seine Beteiligung an einem Immobilienfonds, der bei Karstadt überhöhte Mieten kassiert hat, bereichert haben.

Die Staatsanwaltschaft Essen hat wegen des Verdachts der Untreue ein Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Arcandor-Chef Thomas Middelhoff eröffnet. "Wir haben uns nach einer erneuten Prüfung von Unterlagen entschieden, ein Ermittlungsverfahren einzuleiten", sagte Oberstaatsanwältin Angelika Matthiesen am Freitag. Bislang hatte sich die Anklagebehörde nur mit Vorermittlungen gegen Middelhoff befasst. Hintergrund sind mögliche Verflechtungen mit Immobiliengeschäften des Karstadt-Mutterkonzerns.

Bei der Einleitung der Ermittlungen handele es sich aber nur um einen formalen Schritt, betonte die Staatsanwältin. Es gebe keinen neuen Dokumente oder einen neuen Sachstand der Untersuchung. Die Staatsanwaltschaft warte nun auf eine Einlassung Middelhoffs.

Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hatte sich besorgt über Zeitungsberichte geäußert, in denen es um die Beteiligung von Middelhoff und seiner Ehefrau an Karstadt-Immobilien geht. Bevor Middelhoff 2004 zur damaligen KarstadtQuelle AG kam, hatten er und seine Frau sich an dem Oppenheim-Esch-Fonds beteiligt, der die Gebäude zu außergewöhnlich hohen Mieten an den zu Arcandor gehörenden Karstadt-Konzern verpachtet haben soll. Zypries hatte ihre nordrhein-westfälische Amtskollegin Roswitha Müller-Piepenkötter gebeten, den Vorgang genauer zu prüfen. Das Ministerium hatte das Schreiben von Zypries an die Staatsanwaltschaft Essen weitergeleitet.

In der Vergangenheit hatte es immer wieder Kritik an Middelhoff wegen seines Engagements bei dem Fonds gegeben. Die Beteiligung an dem Fonds der Privatbank Sal. Oppenheim und des Projektentwicklers Josef Esch war auch Thema bei Hauptversammlungen gewesen. Middelhoff hatte Interessenkonflikte stets bestritten und beteuert, im Zweifel habe stets Arcandor Vorrang. Der Karstadt-Mutterkonzern hatte Anfang der Woche Antrag auf Insolvenz gestellt.

Reuters/AP / AP / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(