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Fast-Food-Ketten in den USA: Massenstreiks bei McDonald's und Burger King

In mehr als 150 US-Städten soll gestreikt werden: Mitarbeiter von Fast-Food-Ketten wollen für höhere Löhne kämpfen. Sie fordern 15 Dollar je Stunde. Viele der Beschäftigten leben in Armut.

Die Mitarbeiter von Fast-Food-Ketten wie McDonald's und Burger King planen im Kampf für höhere Löhne Streiks in mehr als 150 US-Städten. Im ganzen Land sollte am Donnerstag gegen 12 Uhr (Ortszeit, 18 Uhr MESZ) die Arbeit niedergelegt werden, wie der Organisator Kendall Fells von der Bewegung "Fight for 15" ankündigte. Der Kampagnen-Name bezieht sich auf die Forderung, den Stundenlohn auf 15 Dollar je Stunde (etwa 11,40 Euro) zu erhöhen.

Nach Angaben der Gewerkschaft Service Employees International Union verdienen derzeit Arbeiter in der amerikanischen Fast-Food-Industrie im Schnitt weniger als acht Dollar pro Stunde. Einer Studie des Economic Policy Instituts zufolge leben fast 17 Prozent der Beschäftigten in der US-Gastronomie unterhalb der Armutsgrenze.

Armut trotz Vollzeitarbeit

Der Streit um den Lohn bei Fast-Food-Ketten gehört zu einer größeren Bewegung in den USA, die landesweit den gesetzlichen Mindestlohn erhöhen will. Gegenwärtig schreibt der Bund 7,25 Dollar pro Stunde vor, die Bundesstaaten legen zum Teil höhere Löhne fest. Im Kongress werden die Bemühungen insbesondere von den Demokraten getragen. "Niemand, der 40 Stunden die Woche arbeitet, sollte in Armut leben müssen", erklärte der unabhängige Senator Bernie Sanders aus Virginia zu den geplanten Streiks. Im November finden Kongresswahlen statt.

mka/Reuters / Reuters
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