HOME

Finanzkrise: Strafanzeige gegen Hypo Real Estate

Jetzt kommt's dicke für die Chefs der Hypo Real Estate: Nach der Notrettung der Immobilienbank lässt der HRE-Aufsichtsrat das Verhalten seiner früheren Vorstände rechtlich untersuchen. Aktionärsschützer haben sogar Strafanzeige gestellt. Sie werfen den verantwortlichen Managern Betrug und Marktmanipulation vor.

Aktionärsschützer haben Strafanzeige gegen Verantwortliche der krisengeschüttelten Hypo Real Estate (HRE) gestellt. In den vergangenen Tagen hätten sich gleich mehrere Verdachtsmomente auf Rechtsverstöße bei der Bank ergeben, sagte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), Ulrich Hocker, am Dienstag in Düsseldorf.

Neben einer möglichen fehlerhaften Kapitalmarktinformation seien auch ein Verstoß gegen das Verbot der Marktmanipulation sowie Betrugsverdacht Gegenstand der Strafanzeige, erklärte Hocker. So scheine die HRE die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) am Freitag, den 26. September 2008 über ihre Finanzierungsnot informiert zu haben. Nur einen Tag zuvor habe HRE aber auf einer Investorenkonferenz noch von "stabiler Lage" und Liquiditätspuffern in Höhe von 33 Milliarden Euro berichtet. Eine Ad-hoc-Mitteilung über die finanzielle Schieflage und die Notwendigkeit einer Staatsintervention sei sogar erst am 29. September veröffentlicht worden.

"Der Kursrutsch vor Bekanntgabe der Notwendigkeit eines Rettungspaktes lässt zudem vermuten, dass Insider am Freitag verkauft haben", meinte DSW-Landesgeschäftsführerin Daniela Bergdolt. Die Hypo Real Estate hatte angesichts der Zuspitzung der Finanzkrise Hilfszusagen des Bundes und anderer Banken im Volumen von 50 Milliarden Euro erhalten.

Auch der HRE-Aufsichtsrat lässt das Verhalten seiner früheren Vorstände rechtlich untersuchen. Das Kontrollgremium habe eine Kanzlei damit beauftragt, "das Vorliegen etwaiger Pflichtverletzungen der ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Herrn Georg Funke und Herrn Bo Heide-Ottosen zu untersuchen", teilte die Bank am Dienstag in München mit. Diese im Ergebnis offene Untersuchung sei im Interesse des Unternehmens und aller Beteiligten, erklärte Aufsichtsratschef Klaus Pohle.

DPA/AP/Reuters / AP / DPA / Reuters
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.