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Höhere Produktionskosten: Bierpreise steigen trotz Krise

Ein kühles Blondes als kleiner Trost in schweren Krisenzeiten? Die Großbrauer Inbev und Warsteiner haben dafür keinen Sinn und heben die Preise für ihre Marken an, darunter Warsteiner, Diebels, Becks oder Gilde. Einziger Hoffnungsschimmer: Die Wirte können es sich eigentlich nicht leisten, die Preiserhöhung weiterzugeben.

Der Bierdurst der Bundesbürger könnte in diesem Jahr einen weiteren Dämpfer erhalten: Mitten in der Wirtschaftskrise sollen die Preise für einige der bekanntesten Marken steigen. Die Warsteiner Gruppe erhöht die Preise für ihre Premiummarke beim Fassbier zum 1. Februar nach eigenen Angaben um fünf Prozent. Auch Inbev, das zweitgrößte Brauunternehmen Deutschlands, will bei Becks, Diebels oder Gilde Teuerungen durchsetzen.

Mit der Preisanpassung bei Teilen des Fass- und Flaschenbiersortiments reagiere man auf die stark gestiegenen Rohstoff- und Produktionskosten, sagte ein Inbev-Sprecher. Um wieviel die Preise bei den Marken des belgischen Konzerns steigen, wollte er nicht sagen. Branchenprimus Radebeger (DAB, Berliner Pilsener, Jever, Clausthaler, Schöfferhofer) kündigte an, zum 1. Februar lediglich bei einzelnen Artikeln, bei denen bislang auf Preisanhebungen verzichtet worden sei, nachziehen zu wollen. Fassbier sei von der Preiserhöhung nicht betroffen, sagte Radeberger-Sprecherin Birte Kleppien.

Gastronomie kann Preissteigerungen kaum weitergeben

Bereits seit Jahren leidet die Branche - auch ohne Preissteigerungen - unter dem sinkenden Bierkonsum in Deutschland. Seit 1976 fiel der Pro-Kopf-Verbrauch laut Brauer-Bund von durchschnittlich rund 151 Liter Bier auf inzwischen nur noch gut 110 Liter. Für das Gesamtjahr 2008 ermittelte der DBB einen Absatzrückgang von etwa zwei Prozent.

In welchem Ausmaß die Preissteigerungen von Inbev oder Warsteiner letztlich beim Verbraucher ankommen ist noch unklar. Groß- und Einzelhandel sowie die Gastronomie seien in ihrer Preisgestaltung frei, sagte der Inbev-Sprecher. In der Bredouille sind laut Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) die ebenfalls von starken Umsatzeinbußen betroffenen Wirte und Kneipiers: "Wer bei täglichen Hiobsbotschaften aus der Wirtschaft nicht noch mehr Gäste verlieren will, kann die Teuerungen beim Fassbier eigentlich nicht weitergeben", sagt Dehoga-Sprecherin Stefanie Heckel. Andererseits müsse auch klar sein, dass die Wirte Preissteigerungen nicht allein verdauen könnten.

Kastenpreise schon 2008 gestiegen

Schon im vergangenen Jahr hatte die gesamte Branche die Bierpreise laut Deutschem Brauer-Bund (DBB) im Schnitt um einen Euro pro Kasten erhöht. Dass es auch in diesem Jahr zu ähnlichen markenübergreifenden Preissteigerungen kommen könnte, glaubt DBB-Hauptgeschäftsführer Peter Hahn allerdings nicht. "Wegen der hohen Energie- und Rohstoffkosten hätte die Branche weitere Preiserhöhungen zwar bitter nötig, doch nur die wenigsten Brauereien werden sich die angesichts der aktuellen Konjunkturkise leisten können", prognostizierte er. Dafür sei der Wettbewerbsdruck unter den 1300 Brauereien einfach zu groß. In der Tat scheint vielen Unternehmen das Thema Preiserhöhung im Krisenjahr 2009 zu riskant. Veltins, Bitburger, Krombacher oder Oettinger winken ab. Zum jetzigen Zeitpunkt seien keine Preiserhöhungen geplant, hieß es einmütig.

AP / AP
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.