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Ifo-Index: Schlechte Stimmung, miese Kurse

Die Stimmung in den deutschen Unternehmen bleibt eisig: Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel allen Hoffnungen zum Trotz erneut. Die Anleger reagierten enttäuscht. Die Aktienkurse in Frankfurt gingen direkt nach Bekanntgabe der Zahlen auf Talfahrt.

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Februar weiter eingetrübt. Der Geschäftsklimaindex des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung gab von 83,0 Punkten im Januar auf 82,6 Punkte nach, wie das Institut am Dienstag in München mitteilte. "Insgesamt deuten die Befragungsergebnisse nicht auf eine konjunkturelle Wende hin", kommentierte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.

Die Zahlen sind enttäuschend: Viele Experten hatten mit einer leichten Aufhellung des Konjunkturbarometers gerechnet. Der ifo-Index gilt als wichtigster Frühindikator der deutschen Wirtschaft.

Die Investoren an der Börse reagierten daher negativ: Der Dax knickte nach Verkündung der Zahlen ein. War er zunächst nur mit einem leichten Minus von etwa einem halben Prozent gestartet, so lag Deutschlands führendes Börsenbarometer nach den Ifo-Zahlen mit 1,4 Prozent in der Verlustzone.

Damit passte sich der deutsche Index den internationalen Märkten an. Nach hohen Verlusten an der New Yorker Wall Street hatten Asiens Börsen einen schwachen Tag zu verzeichnen. So schloss der japanische Nikkei-Index mit 1,5 Prozent im Minus.

DPA/Reuters/ben / DPA / Reuters
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