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Japan: Japanische Notenbank senkt Leitzinsen

Die japanische Notenbank hat aufgrund der zunehmenden konjunkturellen Schwäche des Landes die Leitzinsen gesenkt.

Die japanische Notenbank hat aufgrund der zunehmenden konjunkturellen Schwäche des Landes die Leitzinsen gesenkt. Der entscheidende Zielsatz für Tagesgeld werde von 0,25 Prozent auf 0,15 gesenkt, teilte die Notenbank mit. Zugleich werde der Diskontsatz von 0,35 Prozent auf 0,25 Prozent zurückgenommen. Die japanische Regierung begrüßte die Zinssenkung. Mit dem Entscheid reagierte die Notenbank Analysten zufolge auch auf die zunehmenden Zinssenkungserwartungen der Märkte, die die Notenbank nicht enttäuschen wollte. Sie sprachen jedoch von einem bescheidenen Schritt, der nur begrenzte Effekte haben werde. Der Yen reagierte auf die Entscheidung mit Kursverlusten.

Nikkei fällt auf 15-Jahres-Tief - Sorgen um Konjunktur belasten

Der Aktienmarkt in Tokio ist auf das tiefste Niveau seit 15 Jahren gesunken, was Händler auf die Kursverluste von Technologietiteln und anhaltende Sorgen über die wirtschaftliche Entwicklung zurückführten. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte zwischenzeitlich bei 12.784,17 Punkten. Das war der tiefste Stand seit dem 10. Dezember 1985 als das Börsenbarometer bei 12.850,95 Zählern aus dem Handel gegangen war. Der Index erholte sich allerdings im weiteren Verlauf und notierte gegen 06.30 Uhr MEZ bei 12.862,57 Punkten mit 1,51 Prozent im Minus.

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