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Tarifstreit: Streik beim Textil-Discounter Kik

Sie fordern das gleiche Gehalt wie ihre Einzelhandelskollegen: Logistik-Beschäftigte des Textil-Discounters Kik im nordrhein-westfälischen Bönen haben ihre Arbeit nidergelegt.

Streik bei Kik: Etwa 500 Beschäftigte des Zentrallagers in Bönen wurden aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen

Streik bei Kik: Etwa 500 Beschäftigte des Zentrallagers in Bönen wurden aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen

Beim Textil-Discounter KiK hat Verdi am Montagmorgen zum Streik aufgerufen. Wie die Gewerkschaft mitteilte, lief der Ausstand mit Beginn der Frühschicht an. "Wir sehen jetzt schon, dass sich viele Mitarbeiter am Streik beteiligen", sagte ein Verdi-Sprecher. "Ich schätze, dass im Laufe des Tages über 200 KiK-Mitarbeiter am Streik teilnehmen werden."

Etwa 500 Beschäftigte des Zentrallagers im nordrhein-westfälischen Bönen wurden aufgerufen, ihre Arbeit am Montag von 4 Uhr bis 24 Uhr niederzulegen. Vom Zentrallager in Bönen werden alle KiK-Filialen in Deutschland beliefert.

Verdi will mit dem Streik die Anerkennung aller Tarifverträge des NRW-Einzelhandels für die KiK-Logistik-Beschäftigten durchsetzen. Nach Angaben der Gewerkschaft bekommt ein Lagerarbeiter nach dem NRW-Einzelhandelstarifvertrag 2106 Euro Monatslohn. Bei KiK erhalte er jedoch nur 1650 Euro brutto.

Der Discounter KiK gehört zum Einzelhandelskonzern Tengelmann.

mad/DPA / DPA