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Kommentar: Der Schatz neben den Gleisen

Die Bahn soll an die Börse. Aber die Frage, ob auch das Schienennetz verkauft werden soll, ist strittig. Kein Wunder: Die Grundstücke, die zum Netz gehören, sind Milliarden wert - und in den Büchern unterbewertet.

Von Jürgen Steinhoff

Geht die Bahn nun mit ihrem Schienennetz an die Börse oder nicht?

Gestern meldeten die Presseagenturen per Eilmeldungen: Das Netz bleibt in Staats-, also in Bürgerhand. Wer nun heute die Zeigungen liest, erfährt, dies sei längst noch nicht entschieden. Seit Jahren geht das nun schon so. Keiner blickt mehr durch. Vermutlich nicht einmal die Bundesregierung, die für einen Börsengang mit dem Netz ist. Vermutlich auch nicht die Bundestagsabgeordneten, die sich quer durch die Fraktionen dafür aussprechen, das Schienennetz solle in Staatsbesitz bleiben.

Worum geht es eigentlich?

Es geht schlicht um Kohle: Zum Netz der Bahn gehören riesige Grundstücke. Etwa Rangierbahnhöfe, die nicht mehr gebraucht werden. Auf ihnen könnte man ganze Stadtteile neu bauen und als Investor schlicht dadurch ein Riesengeld verdienen, dass man die Schienen abbaut und die Flächen zum vielfachen ihres Buchwertes als Bauland verscherbelt. Das damit verdiente Geld gehört aber den ursprünglichen Finanziers dieser Flächen. Und das sind wir, die Steuerzahler.

Ginge die Bahn mit ihrem Netz an die Börse, brächte der Börsengang zwar viel mehr Geld als ohne, aber nicht annähernd so viel, wie die Grundstücke, die durch die schlichte Umwandlung von Bahn - in Bauland den Investoren bringen würden.

Außerdem geht es darum, wer in Zukunft auf dem Schienennetz das Sagen haben soll: die dann endgültig vom Staatseinfluss befreite Bahn, die schon jetzt die Privatkonkurrenz schikaniert, wo sie nur kann, oder der Staat, also wir, der freien Wettbewerb auf den Schienen haben möchte, ähnlich wie auf unseren Straßen.

Heute mit Netz an die Börse, morgen ohne, übermorgen wieder mit undsoweiter - allmählich versiegt das Interesse der Leser und Fernsehzuschauer. Dann könnte Bahnchef Mehdorn sein Ziel vielleicht doch noch erreichen, das mit Abstand beste Schienennetz der Welt zu verramschen und als scheinbar grandioser Sanierer mit einer grandiosen Abfindung in den Ruhestand gehen.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(