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Ranking: Das sind die 10 größten Lebensmittelhändler Europas

Ein neues Ranking zeigt, welche Supermärkte und Discounter europaweit die meisten Lebensmittel verkaufen. In den Top-10 sind fünf deutsche Unternehmen vertreten.

Der deutsche Lebensmitteleinzelhandel gilt vielen als der härteste Markt der Welt. Eine Handvoll großer Discounter und Supermarktketten beherrscht die Branche mit Effizienz und gnadenlosem Preiswettbewerb. Da können auch auf europäischer Ebene nicht viele Konkurrenten mithalten. Ein neues Umsatz-Ranking der "Lebensmittel Zeitung" zeigt, wie dominant die deutschen Händler in Europa sind. Insgesamt 50 Unternehmen umfasst das Ranking - allein von den sechs größten Lebensmittelhändlern des Kontinents kommen vier aus Deutschland.

Lidl/Kaufland an der Spitze

Klar an der Spitze steht die Schwarz-Gruppe, zu der Lidl und Kaufland gehören. Das Unternehmen mit Sitz in Neckarsulm steigerte seinen Umsatz 2017 um 6 Prozent auf mehr als 106 Milliarden Euro. Mit weitem Abstand auf Rang zwei folgt die französische Kette Carrefour mit knapp 65 Milliarden Euro Umsatz (minus 0,7 Prozent). Im Nacken sitzt den Franzosen Aldi (Nord und Süd), das dank einer Umsatzsteigerung von 6,4 Prozent auf knapp 62 Milliarden Euro zum Sprung auf den zweiten Platz ansetzt.

Auch Edeka auf Rang 5 (56,75 Milliarden Euro) und Rewe auf Rang 6 (54,7 Milliarden) konnten ihre Umsätze in dieser Größenordnung steigern und liegen jetzt fast gleichauf mit der britischen Kette Tesco, die Einbußen zu verzeichnen hatte. Auf Rang 9 liegt Metro mit seinen Großhandelsmärkten (Cash & Carry) und der Handelskette Real. Die Zahlen haben die Marktanalysten von LZ Retailytics für die "Lebensmittel Zeitung" erhoben.

Tabelle: Die größten Lebensmittelhändler Europas

Rang

Unternehmen

Umsatz 2017 (in Mrd. Euro)

Veränderung in Prozent

1

Schwarz Gruppe

106,4

+6,0

2

Carrefour

64,9

-0,7

3

Aldi

61,7

+6,4

4

Tesco

56,8

-3,9

5

Edeka

56,75

+5,4

6

Rewe Group

54,7

+6,9

7

Auchan

43,3

-1,5

8

E.Leclerc

38,1

+2,0

9

Metro

34,1

n.v.

10

Sainsbury's

31,3

+2,9

Quelle: LZ Retailytics 

Aldi USA feiert die "German Week"

bak
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.