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LOHNRUNDE: Tarif-Verhandlungen für den Norden starten

Die IG Metall fordert für ihre 260.000 hier Beschäftigten eine 6,5-prozentige Einkommensverbesserungen und gleichen Lohn für Arbeiter und Angestellte.

In Bremen und Hannover beginnen heute (Donnerstag) die Tarifgespräche für die rund 260.000 Beschäftigten der Metallindustrie in Norddeutschland. Die IG Metall fordert Einkommensverbesserungen von 6,5 Prozent und die Einführung eines einheitlichen Bezahlungssystem für Arbeiter und Angestellte. Die Arbeitgeber wollen nach eigenen Angaben noch kein Angebot vorlegen.

In Bremen wird für den Bezirk Küste verhandelt, der 180.000 Metaller aus Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und dem Nordwesten Niedersachsens umfasst. In Hannover geht es um 80.000 Beschäftigte im Bezirk Hannover. Für die 18.000 Mitarbeiter der Metallindustrie Osnabrück/Emsland wird erst am 20. Februar verhandelt.

Der hannoversche Bezirksleiter Hartmut Meine machte vor Beginn der Gespräche deutlich, dass es keinen Abschluss ohne »verbindlichen Einstieg« in einen neuen Entgeltrahmentarifvertrag geben wird. Er rechnet mit schwierigen Verhandlungen. Die niedersächsischen Metallarbeitgeber veröffentlichten vor Beginn der Gespräche eine repräsentative Umfrage, wonach rund zwei Drittel der Niedersachsen die IG-Metall-Forderung von 6,5 Prozent für zu hoch erachten.