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Nach Bericht über Panzer-Bestellung Rüstungskonzern Rheinmetall profitiert an der Börse


Weil Saudi-Arabien angeblich 800 deutsche Panzer bestellt haben soll, geht es für den Rüstungskonzern Rheinmetall an der Deutschen Börse steil nach oben.

Ein Zeitungsbericht über eine unerwartet große Bestellung von Kampfpanzern durch Saudi-Arabien hat Rheinmetall am Montag Auftrieb gegeben. Die Titel des Rüstungskonzerns waren im MDax mit einem Aufschlag von fünf Prozent auf 36,18 Euro die größten Gewinner.

"Bild am Sonntag" hatte berichtet, dass Saudi-Arabien 600 bis 800 Panzer vom Typ Leopard 2 kaufen wolle. Mit einem Schätzwert von zehn Milliarden Euro wäre das einer der bisher größten Rüstungsaufträge für Deutschland.

Ein Sprecher der Bundesregierung wollte sich nicht dazu äußern. Er verwies auf den Geheimnisschutz für Rüstungsgeschäfte, über die im geheim tagenden Bundessicherheitsrat entschieden wird. Es hieß aber auch, es liege keine Exportanfrage vor. Im vergangenen Jahr hatten Medien berichtet, dass 270 Leopard-Panzer an das Königreich geliefert werden sollen.

kgi/Reuters Reuters

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