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Bis zu 9,90 Euro pro Monat: Postbank schafft Gratis-Girokonto für viele Kunden ab

Die Postbank verlangt künftig für das Führen von Girokonten Geld. Damit folgt sie einem grundlegenden Trend in der Finanzbranche. Nur für junge Menschen und reiche Kunden mit einem höheren Geldeingang bleibt das Konto auch künftig gratis.

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Die Postbank verlangt für einige Girokonten nun Gebühren

Viele Kunden der Postbank müssen künftig für ihr Girokonto Geld bezahlen. Die größte Privatkundenbank Deutschlands kündigte am Freitag eine Neuausrichtung ihrer Kontolandschaft und ein verändertes Preismodell an. Hintergrund sind die anhaltend niedrigen Zinsen, die auf die Ergebnisse drücken. Das Marktumfeld mache es immer schwerer, mit dem Girokonto Geld zu verdienen, begründete Postbank-Vorstand Susanne Klöß den Schritt. In den vergangenen Monaten hatten bereits einige Banken und Sparkassen Gebühren erhöht.

Konto mit monatlicher Grundgebühr

Erstmals führt die Postbank nun ein Online-Konto mit einer monatlichen Grundgebühr von 1,90 Euro ein. Ein flexibles Konto mit einem Entgelt von 3,90 Euro gibt es für Kunden, die ihre Bankgeschäft sowohl online als auch in Filialen abwickeln wollen. "Es wird bei uns aber nach wie vor ein kostenloses Girokonto geben", sagte Klöß der Deutschen Presse-Agentur. So bleibt für junge Kunden die Kontoführung ebenso kostenlos wie für Kunden im Komfortkonto und mit einem Geldeingang von mindestens 3000 Euro monatlich. Wer diese Grenze nicht erreicht, aber das "Sorglos-Paket" bucht, zahlt 9,90 Euro pro Monat.

Abgeschafft in der neuen Konto-Struktur der Postbank wird der monatliche Mindesteingang von 1000 Euro, ab dem die Kontoführung bislang gratis gestellt worden war. Postbankkunden, die diese Grenze nicht erreichten, mussten bislang 5,90 Euro zahlen. "Wir werden künftig deshalb eine große Anzahl von Kunden haben, die weniger für die Kontoführung bezahlen", betonte Klöß.

Grund ist Niedrigzinspolitik der EZB

Die Postbank, derzeit noch eine Tochterfirma der Deutschen Bank und auf dem Sprung an die Börse, hatte vor knapp 20 Jahren erstmals Gratis-Girokonten eingeführt. Das Institut und ihre Tochterfirmen zählen über 14 Millionen Kunden, davon unterhalten mehr als 5 Millionen ein Girokonto.

Die Kontoführung sei immer schon eine Dienstleistung der Bank gewesen, doch durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) sei ihr die Möglichkeit der Quersubventionierung genommen worden, sagte die Postbankmanagerin weiter. Die Niedrigzinspolitik der EZB hat Banken und Sparkassen in die Bredouille gebracht. Der Leitzins liegt inzwischen bei null Prozent. Parken Banken Geld bei der Notenbank, müssen sie außerdem 0,4 Prozent Strafzinsen zahlen.

cf / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.