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Richard Branson: Milliardenspende für den Klimaschutz

Der britische Geschäftsmann Richard Branson sagt der globalen Erwärmung den Kampf an: Drei Milliarden Dollar will er in den Klimaschutz investieren. Das Geld soll in Projekte fließen, die nach erneuerbaren Energieträgern suchen.

Der als Ballonfahrer bekannt gewordene britische Fluglinien-Mogul und Multimillionär Richard Branson (56) will in den kommenden zehn Jahren den Klimaschutz mit drei Milliarden Dollar (2,36 Milliarden Euro) fördern. Das Geld solle aus den Gewinnen seiner Fluggesellschaften und anderer Unternehmen kommen und in Projekte zur Reduzierung von Treibhausgasen fließen, sagte Branson am Donnerstag in New York. "Wir müssen uns von der Abhängigkeit von Kohle und fossilen Brennstoffen befreien", sagte Branson.

Der Virgin-Eigentümer nahm in New York an der "Clinton Global Initiative" teil. Das ist ein auf Zukunftslösungen ausgerichtetes Projekt von Ex-Präsident Bill Clinton.

Umweltexperten machen die bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe in Kraftwerken, Fabriken und in Fahrzeugen entstehenden Treibhausgase hauptsächlich für die globale Erderwärmung verantwortlich.

Branson sagte weiter: "Wir dürfen nicht die Generation sein, die verantwortlich für irreversible Umweltschäden ist. Wir müssen die Umwelt unseren Kindern genau so rein übergeben, wie wir sie von unseren Eltern erhalten haben."

Branson, der am ersten privat finanzierten Raumschiff "SpaceShipOne" beteiligt ist, arbeitet daran, seine Flugzeuge mit erneuerbarer Energie anzutreiben. Der Unternehmer hält über Virgin Group Anteile an einer Reihe von Flug- und Bahngesellschaften weltweit. Dazu gehört auch Virgin Atlantic Airways. Branson hält 51 Prozent der Gesellschaft, 49 Prozent gehört der Singapore Airlines Ltd..

DPA/Reuters / DPA / Reuters