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stern-Sorgenbarometer Deutsche starten gut gelaunt ins neue Jahr


Die Stimmung im Land ist bestens. Die Deutschen haben zum Auftakt 2012 weit weniger Ängste als noch vor einigen Monaten. Das ist das Ergebnis des neuen stern-Sorgenbarometers.

Zum Jahresauftakt lassen sich die Deutschen ihre Stimmung nicht vermiesen. Das zeigt das Sorgenbarometer des stern, in dem alle abgefragten Ängste kräftig zurückgingen. Am meisten, um 13 Punkte, nahm die Furcht vor der ausufernden Finanzkrise des Staates ab: Erklärten bei der letzten Umfrage Anfang Oktober 2011 noch 71 Prozent der Bürger, die immensen Staatsschulden bereiteten ihnen am meisten Sorgen, sind es jetzt nur noch 58 Prozent. An zweiter Stelle steht mit 54 Prozent Nennungen die Furcht, die Renten könnten unsicher sein. Sie ist um 5 Prozentpunkte niedriger. Um 10 Punkte sank die Sorge, die Politiker könnten überfordert sein: Aktuell sagen dies nur noch 51 Prozent.

Geringer geworden ist auch die Furcht vor steigenden Preisen und davor, dass die Kinder keine vernünftige Ausbildung bekommen. Dies beunruhigt derzeit jeweils 45 Prozent der Deutschen (jeweils minus 5 Punkte). Dass in Deutschland die Arbeitslosigkeit ansteigen könnte, bereitet derzeit lediglich 31 Prozent der Befragten Kopfzerbrechen (minus 6 Punkte). Noch Mitte 2010 war dies eine der größten Sorgen der Deutschen. Unter den Erwerbstätigen fürchten nur 13 Prozent, dass sie ihren Arbeitsplatz verlieren könnten (minus 6 Punkte).

Relativ wenige Bürger treibt die Angst vor Kriminalität um: Nur 17 Prozent erklärten, sie hätten Sorge, Opfer einer kriminellen Gewalttat zu werden (minus 2 Punkte).

1002 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger nahmen am 12. und 13. Januar 2012 an der stern-Umfrage teil.

mw print

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