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Elektroautohersteller Tesla: Flotte Sprüche, aber keine Neuheiten

Firmenchef Elon Musk spottet über die Konkurrenz und sieht die Zukunft voller E-Mobile. Doch Elektropionier Tesla kann in Detroit nicht punkten. Es fehlen einfach spannende Modelle.

Das Foto des Model X stammt von der CES in Las Vegas, auf der Autoshow in Detroit ist selbst die betagte Studie nicht zu sehen.

Das Foto des Model X stammt von der CES in Las Vegas, auf der Autoshow in Detroit ist selbst die betagte Studie nicht zu sehen.

In Detroit ist wieder alles, wie es früher war. Wie in der guten alten Zeit vor E-Autos und der Angst um schwindende Öl-Reserven. Heute dreht sich wieder alles um Pick Ups, SUVs und Sportwagen. Aber natürlich ist auch Tesla auf der Autoshow. Die Elektromobile stehen in der Halle D umrahmt von Bentley, Kia und Audi und finden 2015 kaum Beachtung. Der große Andrang ist Vergangenheit. Daran ändert auch der Auftritt des Tesla-Chefs Elon Musk wenig. Der flog dieses Jahr nach Detroit und tat das, was er am besten kann, nämlich der Konkurrenz Versäumnisse vorzuwerfen. Das Charisma des Firmengründers kann die reale Tristesse seines Messestandes nicht aufwiegen.

Was gibt es bei Tesla in Detroit zu sehen? Nichts, beim Heimspiel auf der Detroit Motor Show legten die Kalifornier einen enttäuschenden Auftritt hin. Weder der Roadster 3.0, der dank stärkeren Akkus, einer optimierten Aerodynamik und Reifen mit weniger Rollwiderstand eine Reichweite von 640 Kilometern erreicht, noch der bereits vor zwei Jahren erstmals enthüllte Tesla X stehen in der Cobo Hall. Coole Sprüche ersetzen keine neuen Modelle. Die US-Kunden sind besonders versessen auf Neuigkeiten. Die großen Hersteller peppen fast jedes Modell im Jahreszyklus auf, um irgendwelche Verbesserungen vorweisen zu können. Immerhin trat Musk Gerüchten um eine weitere Verschiebung des Model X entgegen: "Das Crossover wird in diesem Sommer beim Kunden sein", bekräftigte er.

Die Konkurrenz der Plug-Ins

Die etablierten Automobilhersteller haben inzwischen ihre elektrische Schockstarre überwunden und bringen ihrerseits Plug-in-Hybride mit nennenswerten Reichweiten auf den Markt. Für diese Plug-Ins hat Elon Musk nur ein Lächeln übrig. "Ich sehe das nicht als Bedrohung, denn ich denke, dass in Zukunft alle Transporte - bis auf Raketen - elektrisch angetrieben werden." Toyota startet in diesem Jahr ein von Wasserstoff angetriebenes Serienmodell, für Musk kein Thema: "Ich will nicht über Wasserstoffautos sprechen. Ich denke nur, dass es eine extrem alberne Idee ist."

Dafür ist er sich sicher, mit einer eigenen Fabrik die Batteriekosten in den kommenden fünf Jahren um 30 Prozent drücken zu können. Ein Wettbewerbsvorteil wird daraus erst, wenn der Konkurrenz nicht das Gleiche gelänge. Günstiger würden die Elektrofahrzeuge aber selbst dann nicht, wenn die Fortschritte der Batterietechnik für eine größere Reichweite genutzt werden.

Eintiegsmodell fehlt

Günstigere Einstiegsmodelle wären entscheidend für die Zukunft von Tesla. Wer heute in Newport Beach, Beverly Hills oder einer IT-Region wie Palo Alto am südlichen Ende der San Francisco Bay einen Blick auf die Model-S-Modelle wirft, sieht jene Kunden, die sonst auch deutsche Luxuslimousinen bewegen. Das wird auch am hohen Einstiegspreis liegen, denn auch im Sonnenstaat Kalifornien kostet das Model S mindestens 71.000 US-Dollar; die neue Version mit Allradantrieb und 700 PS liegt bei 105.000 Dollar. Nicht spricht gegen ältere Kunden mit dicker Brieftasche, aber höhere Stückzahlen wird Tesla nur erreichen, wenn es gelingt, aus dem Luxusghetto auszubrechen.

Das kommende Flügeltür-SUV Model X dürfte jedoch kaum als Einstiegsvariante dienen, und es bleibt abzuwarten, ob dies mit dem geplanten Mittelklassemodell realisiert werden kann, das für 2016 auf dem Plan steht. "Es geht um ein großartiges Elektroauto, das sich die Leute auch leisten können. Zielgröße ist ein Preis von 35.000 Dollar", so Elon Musk. "Wir wollen pro Woche von jedem Modell 800 Fahrzeuge produzieren", blickt Musk in die Zukunft, "vielleicht auch ein paar mehr." Bis 2025 werde Tesla "ein paar Millionen" Autos verkaufen. Das entspräche etwa einer Firmengröße, wie BMW sie heute hat.

Angekommen in der Wirklichkeit

Doch Tesla ist groß geworden und in der Realität der großen Autobauer angekommen, wo die immer kürzer werdenden Produktzyklen und der hohe Entwicklungsaufwand hunderte von Millionen verschlingen. Der Charme neu und anders zu sein, ist mit einem Tesla vorbei. Nun muss sich die Fertigungsqualität entscheidend verbessern. Der Langzeittest des Verbraucherportals Edmunds.com offenbarte, welcher Nachholbedarf dort besteht.

Die entscheidende Weichenstellung von Elon Musk ist die Konzentration auf den reinen Stromantrieb. Er geht davon aus, dass reine Elektrofahrzeuge die Autowelt regieren. Aber danach siehst es derzeit nicht aus. Die Plug-In-Hybriden wurden zunächst als umständliche Zwitter verspottet, haben den reinen Elektromodellen jedoch den Rang abgelaufen und werden wohl mehr sein als eine Übergangstechnologie. Sie bieten Elektro-Antrieb für die Alltagsentfernungen und einen Benzinmotor der auf langen Touren einspringt. Und hier hat Tesla bislang gar nichts zu bieten und Elon Musk macht klar, dass das auch so bleiben wird. Eines muss man ihm also lassen: Er setzt weiterhin alles auf eine Karte.

Gernot Kramper mit Press-Inform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(