Preisgestaltung

Artikel zu: Preisgestaltung

Katherina Reiche

Wirtschaftsministerin Reiche offen für mögliche Erhöhung der Pendlerpauschale

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat das Votum des Bundestages für neue Regeln bei der Preisgestaltung an Tankstellen begrüßt, zugleich aber auch auf die mögliche Notwendigkeit weiterer Maßnahmen verwiesen. Es könne sein, dass das Spritpreispaket bei Fortdauern der Krise "nicht ausreichen wird", sagte Reiche am Donnerstag in Berlin. Sie sei deshalb "sehr offen dafür, nachzudenken, ob wir die Pendlerpauschale temporär erhöhen".
Video: Habeck zu Tankrabatt-Eingriffe in Preisgestaltung nicht klug

Video Habeck zu Tankrabatt-Eingriffe in Preisgestaltung nicht klug

STORY: O-TON ROBERT HABECK, BUNDESMINISTER FÜR WIRTSCHAFT UND KLIMASCHUTZ: "Also in die Preisgestaltung einzugreifen, ist eigentlich nicht das klügste Instrument. Und das haben wir jetzt bei den Steuern, also bei der Mineralölsteuer, gesehen. Sie wurde gesenkt und die Mitnahmeeffekte sind ohne Frage da und auch ein, auch wenn ein Unternehmen nicht moralisch sein müssen, in der Situation, in der wir uns befinden, würde ich sagen ein moralischer Skandal." (WEISSBLITZ) "Und dann gibt es halt natürlich die soziale beziehungsweise die unternehmerische Notwendigkeit, zu unterstützen. Wie wir beim Tankstellenrabatt jetzt gesehen haben, ist wahrscheinlich die schlechteste Idee, in die Preisgestaltung einzugreifen. Das ist immer das naheliegendste, macht doch einfach einen Cap und dann kostet nicht mehr als 1,80. Aber irgendjemand wird es ja bezahlen müssen. Und wenn es nicht die Verbraucherinnen und die Verbraucher bezahlen, dann ist es halt die Einladung zum Beutezug gegen den Staat und am Ende zahlen sie es dann doch. Weil die Kredite oder die Steuern erhoben werden müssen."
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Dynamic Pricing Amazon-Chef: Kein Preiswucher für Apple-Nutzer

Auch bei Amazon variieren die Preise, je nach dem, wann der Kunde beim Onlinehändler einkauft. Das bestätigte Ralf Kleber, Deutschlandchef von Amazon, nun. Dass aber Apple-Nutzer höhere Preise zahlen müssten, stimme nicht.
Händler wie Amazon nutzen das Dynamic Pricing, um höhere Preise  für Waren punktgenau zu verlangen. 

SWR-Marktcheck Mit diesem Trick zocken Amazon und Co. Kunden ab

Online-Shopper kennen das Phänomen: Am Abend kostet das Smartphone plötzlich viel mehr als am Nachmittag - wie geht das? Durch Dynamic Pricing können Händler im Netz ihren Kunden deutlich höhere Preise unterjubeln - ganz legal.