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Emmanuel Macron beim Werksbesuch

Arcelormittal bestätigt Plan für Bau von elektrischem Hochofen in Dünkirchen

Nach Verzögerungen hat der Stahlkonzern Arcelormittal seine Pläne für den Bau eines elektrischen Stahlofens für eine klimafreundliche Stahlproduktion im französischen Dünkirchen bekräftigt. Der Bau des sogenannten Elektrolichtbogenofens solle etwa 1,3 Milliarden Euro kosten, teilte das Unternehmen anlässlich eines Werksbesuchs von Präsident Emmanuel Macron am Dienstag in Dünkirchen mit. Der neue Hochofen solle 2029 in Betrieb genommen werden und jährlich bis zu zwei Millionen Tonnen Stahl produzieren. 
Video: Thyssenkrupp mit Milliardenverlust

Video Thyssenkrupp mit Milliardenverlust

STORY: Der Industriekonzern Thyssenkrupp ist im vergangenen Geschäftsjahr tief in die Verlustzone gerutscht. Nach Anteilen Dritter sei ein Netttoverlust von 2,1 Milliarden Euro aufgelaufen nach einem Gewinn von zuvor 1,1 Milliarden Euro, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Neben schwächeren Geschäften sei dies insbesondere auf Wertberichtigungen in der Stahlsparte zurückzuführen. Für Steel Europe stehe der Konzern mit der Holding EPH des tschechischen Milliardärs Daniel Kretinsky in Verhandlungen über ein Joint Venture. Vorstandschef Miguel Lopez will zudem den Umbau zu einer klimaschonenden Stahlproduktion vorantreiben. Hierfür sei eine große Menge an erneuerbarer Energien nötig. Aus diesem Grund stehe Thyssenkrupp im Austausch mit möglichen strategischen Partnern aus dem Bereich der Energiewirtschaft, hieß es. Trotz der Verluste schlagen Vorstand und Aufsichtsrat für 2022/23 eine unveränderte Dividende von 15 Cent je Aktie vor. Im neuen Geschäftsjahr will Thyssenkrupp einen Überschuss im niedrigen bis mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich erzielen.