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Weitere Streiks angekündigt: Tarifverhandlungen bei der Post abgebrochen

Bei der Post eskaliert der Streit über kürzere Arbeitszeiten, der Ton zwischen den Tarifpartnern wird schärfer. Die Tür ist zwar nicht vollständig zugeschlagen, aber weitere Streiks stehen bevor.

Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Post sind die Verhandlungen festgefahren

Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Post sind die Verhandlungen festgefahren

Der Tarifkonflikt bei der Post spitzt sich dramatisch zu: Die Verhandlungen über eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit sind in Berlin abgebrochen worden.

Gleichzeitig kündigte die Gewerkschaft Verdi weitere Streikmaßnahmen in der kommenden Woche an. Das vom Arbeitgeber vorgelegte Angebot sei völlig unzureichend, die Post verschärfe damit den Arbeitskonflikt, erklärte die Verhandlungsführerin Andrea Kocsis.

Das Postmanagement hatte bei der vierten Tarifrunde unter anderem angeboten, den Kündigungsschutz bis Ende 2018 zu verlängern und den 24. und 31. Dezember wieder als arbeitsfreie Tage einzuführen. Hinzu kommen solle eine Stunde weniger Wochenarbeitszeit bei vollem Lohnausgleich. Damit biete die Post den Beschäftigten eine langfristige Arbeitsplatzsicherheit, sagte Personalchefin Melanie Kreis am Ende der Verhandlungen.

Hintergrund des Tarifstreits ist die Gründung von regionalen Firmen in der Paketzustellung. Darin sieht Verdi einen Verstoß gegen tarifvertragliche Vereinbarungen und fordert als Ausgleich eine Verkürzung der Wochenarbeitszeiten von 38,5 auf 36 Stunden.

yps/DPA / DPA