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Verbraucher: Fahrverbote, Kosmetik-Inhalt und Youtube: Das ändert sich im Februar

Im Februar gibt es unter anderem Neuigkeiten für Diesel-Fahrer, Kosmetik-Käufer und Youtuber. Die neuen Regeln im kurzen Überblick.

Drogeriemarkt

In Kosmetikprodukten ist künftig Zinkoxid verboten

Die Bundesregierung ist zwar derzeit nur geschäftsführend im Amt und viele neue Gesetze werden nicht erlassen. Dennoch treten auch im Februar Änderungen in Kraft, die für Verbraucher relevant sind.

Zinkoxid in Kosmetika

Zum 24. Februar wird eine Änderung der Kosmetik-Verordnung der EU wirksam. Sprays und andere Kosmetika dürfen kein Zinkoxid mehr enthalten, weil das Einatmen der Partikel Lungenentzündungen auslösen kann. Kosmetika mit Zinkoxid, die bereits im Handel sind, dürfen noch bis 24. Mai verkauft werden. Ebenfalls eine dreimonatige Übergangsfrist gilt für die Verwendung des Konservierungsstoffs Methylisothiazolinon, der seit 27. Januar in Kosmetika verboten ist.

Gewalt gegen Frauen

Am 1. Februar tritt die Istanbul-Konvention, die Frauen besser vor Gewalt schützen soll, auch in Deutschland in Kraft. Das internationale Abkommen enthält Vereinbarungen zum besseren Schutz der Opfer und der Verurteilung der Täter. Laut Bundesregierung hat Deutschland alle Verpflichtungen der Konvention längst erfüllt, ab Februar können Betroffene sich nun aber auch vor deutschen Gerichten direkt auf das Abkommen berufen. 25 der 47 Mitgliedstaaten des Europarats haben die Konvention bis jetzt ratifiziert.

Geld verdienen mit Youtube

Ab dem 20. Februar gelten auf Youtube neue Monetarisierungsregeln. Das bedeutet: Wer regelmäßig Videos hochlädt, kann nicht mehr so leicht mit Werbung Geld verdienen wie bisher. Bislang reichten 10.000 Klicks, um mit seinem Kanal ins Partnerprogramm aufgenommen zu werden. Künftig braucht man zudem mindestens 1000 Abonnenten sowie 4000 Stunden Videoabrufe in den vergangenen zwölf Monaten.

Urteil zu Diesel-Fahrverboten

Wegen überhöhter Stickoxid-Werte drohen in einigen deutschen Großstädten Fahrverbote für ältere Diesel-Autos. Trotz Software-Updates der Autoindustrie könnten Fahrverbote bald näher rücken: Für den 22. Februar hat das Bundesverwaltungsgericht ein Urteil zum Thema angekündigt. Die Deutsche Umwelthilfe streitet in dem richtungsweisenden Verfahren für Fahrverbote in Stuttgart und Duisburg. 

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bak
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