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Zweites Quartal: Wirtschaft wächst erstmals seit 2008

Die deutsche Wirtschaft freut sich über das Ende der Rezession. Erstmals seit 2008 ist das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorquartal wieder gewachsen - auch dank staatlicher Konjunkturhilfen.

Die schwerste Rezession in der Geschichte der Bundesrepublik ist zu Ende. Die deutsche Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal überraschend um 0,3 Prozent im Vergleich zum ersten Vierteljahr, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. "Das ist das erste Wachstum nach einem Jahr stetigen Schrumpfens", sagte ein Statistiker zu Reuters. Konsum, Bauinvestitionen und Außenhandel schoben die Konjunktur wieder an.

"Die Rezession ist vorbei", sagte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. Die von Reuters befragten 35 Analysten hatten mit einem erneuten Minus von 0,3 Prozent gerechnet, nachdem die Wirtschaft zuvor vier Quartale in Folge geschrumpft war. Zu Jahresbeginn war die Konjunktur mit revidiert 3,5 (bisher: 3,8) Prozent noch so stark eingebrochen wie nie. Ein Wachstum hatte es zuletzt im ersten Quartal 2008 gegeben.

Der Euro schnellte nach Bekanntgabe der Daten nach oben. Er notierte zuletzt bei 1,4263 Dollar, nachdem er zuvor bei 1,4210 gelegen hatte.

Staatliche Konjunkturprogramme wirken

Die milliardenschweren Konjunkturprogramme der Bundesregierung haben nach Ansicht des Statistischen Bundesamtes Wirkung Wirkung gezeigt. "Es sind Spuren der Konjunkturprogramme in den Zahlen zu erkennen", sagte ein Statistiker am Donnerstag in Wiesbaden. "Das gilt sowohl für den Konsum wie auch für das Steueraufkommen und die Bauinvestitionen." Die Abwrackprämie habe den Autoabsatz angekurbelt.

Da die Importe stärker sanken als die Exporte, trug auch der Außenhandel zum Wachstum bei. Der Unsicherheitsschock, der nach der Pleite der US-Bank Lehman Brothers im September 2008 eingesetzt habe, sei abgeebbt, sagte Commerzbank-Experte Krämer: "Die Unternehmen holen Investitionen nach."

Wie stark die Wirtschaft aber immer noch unter den Folgen der weltweiten Finanzkrise leidet, zeigt der Vergleich mit dem zweiten Quartal 2008: Hier brach das Bruttoinlandsprodukt - die Summe aller in Deutschland hergestellten Waren und erbrachten Dienstleistungen - um 7,1 Prozent ein. "Einen stärkeren Rückgang gab es noch nie in der Nachkriegszeit", sagte ein Statistiker.

Noch kein Anlass zur Euphorie

Experten warnen deshalb vor Euphorie. "Das Risiko bleibt ein deutlicher Anstieg der Arbeitslosigkeit", sagte der Konjunkturchef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Christian Dreger, zu Reuters. "Sollte im Herbst Kurzarbeit verstärkt in Entlassungen umgewandelt werden, dämpft das die Löhne und den Konsum."

Die Bundesregierung und führende Institute rechnen bislang für 2009 mit einem Minus von sechs Prozent. Das wäre der stärkste Einbruch seit Gründung der Bundesrepublik. Ursache dafür ist die globale Wirtschaftskrise, unter der Exportweltmeister Deutschland besonders leidet.

Auch Frankreich überrascht mit guten Zahlen

Auch Frankreich überrascht mit guten Konjunkturdaten. Das Bruttoinlandsprodukt stieg nach Angaben des nationalen Statistikamts Insee im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 Prozent. Vor allem die positive Entwicklung im Bereich des Außenhandels habe dazu beigetragen, hieß es. Die Exporte seien um ein Prozent gestiegen, nachdem sie im vorangegangen Quartal noch um 7,1 Prozent gefallen seien.

Die französische Wirtschaftsministerin Christine Lagarde nannte die Entwicklung sehr ermutigend. Zugleich betonte sie, dass die Situation auf dem Arbeitsmarkt weiter schwierig bleibe.

Die Banque de France hatte zuletzt noch mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal um 0,5 Prozent gerechnet. Im Schlussquartal 2008 war das BIP um 1,5 Prozent, im ersten Quartal 2009 um 1,2 Prozent geschrumpft. Zum Wachstum im zweiten Quartal trug neben dem Außenhandel auch der private Verbrauch bei. Er legte um 0,3 Prozent zu.

Reuters / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(