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FREIZEIT: Beim Grillen an Versicherungsschutz denken

Beim Grillen sollte auch der Versicherungsschutz bedacht werden. Doch je nachdem wer und wie dabei zu Schaden kommt, sind verschiedene Versicherungen zuständig.

Mit Beginn der Schönwetter-Saison beginnt auch die Grillzeit - und damit leider oft auch die Grillunfälle. Wer also neben den körperlichen Schmerzen wenigstens den finanziellen Schaden gering halten will, sollte den Versicherungsschutz nicht außer Acht lassen. Darauf weist die Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig hin. Wer etwa schwere Verbrennungen erleidet, hat als privat Unfallversicherter Anspruch auf eine Einmalzahlung.

Unfallverursacher können sich durch eine private Haftpflichtversicherung vor hohen Schmerzensgeldforderungen absichern. Wurde durch einen Brand auch Hausrat beschädigt, kommt eine Entschädigung über die Hausratversicherung in Betracht, heißt es weiter.

Wurde an einem anderen Ort als zu Hause gegrillt, besteht für mitgenommene und durch einen Brand beschädigte Sachen ebenfalls Versicherungsschutz. Der Versicherer wird jedoch grundsätzlich prüfen, ob sich der Versicherungsnehmer beim Grillen grob fahrlässig verhalten hat. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn Brennspiritus als Brandbeschleuniger verwendet wurde.