Verbraucherzentrale

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Bundesgerichtshof

Neuer Glasfaseranschluss: Vertrag darf nicht erst ab Freischaltung laufen

Wird ein Glasfaseranschluss noch gelegt, darf der Vertrag nicht erst mit der Freischaltung zu laufen beginnen. Sonst könnte die bindende Vertragslaufzeit die gesetzliche Höchstdauer von zwei Jahren überschreiten, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Donnerstag entschied. Eine Klage der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hatte damit Erfolg. (Az. III ZR 8/25)
Supermarkt in Berlin

Versteckte Preiserhöhungen: Verbraucherzentrale sucht "Mogelpackung" des Jahres

Es geht um "besonders dreiste Fälle von versteckten Preiserhöhungen": Die Verbraucherzentrale Hamburg sucht erneut die "Mogelpackung" des Jahres. Verbraucherinnen und Verbraucher können bis zum 20. Januar online abstimmen, welches von fünf Produkten den Schmähpreis bekommen soll. Zur Auswahl stehen die Milka-Schokolade, eine Backmischung von Dr. Oetker, ein Müsli von Kölln, ein Nudel-Fertiggericht von Knorr und Kaffeesticks von Jacobs.
Bundesgerichtshof

Zu spät beglichene Rechnungen: Schufa muss Daten nicht sofort nach Zahlung löschen

Die Schufa muss Daten über Zahlungsprobleme nicht sofort dann löschen, wenn eine Forderung bezahlt wurde. Die Wirtschaftsauskunftei darf die Daten in der Regel drei Jahre lang speichern, wie am Donnerstag der Bundesgerichtshof (BGH) entschied. Allerdings muss die Dreijahresfrist demnach im Einzelfall abgewogen werden. (Az. I ZR 97/25)