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Richtig versichert?: Krankenkassenvergleich 2020: So finden Sie schnell und sicher den perfekten Gesundheitspartner

Zu teuer, mieser Service und die Zahnreinigung kostet auch noch extra. Was spricht dagegen, die Krankenkasse zu wechseln? Nichts. Mit dem Krankenkassenvergleich finden Sie binnen Minuten die Kasse, die zu Ihnen passt.

Mehr als 100 Gesetzliche Krankenversicherungen buhlen in Deutschland um Kunden. Die einen locken mit einem günstigen Beitragssatz, andere mit attraktiven Extraleistungen. Wieder andere haben spezielle Angebote für junge Familien oder Senioren. Die Auswahl ist riesig, der Markt unübersichtlich. Damit auch Sie eine Kasse finden, die Ihr Leben am besten abbildet, lohnt ein Krankenkassenvergleich. 

Füttern Sie den Krankenkassenrechner mit ein paar Infos, die Ihnen wichtig sind. Wir vergleichen und finden die Kasse, die zu Ihnen passt:

​​​​​​Der stern.de-Krankenkassenvergleich wurde gemeinsam von stern.de und der Kassensuche GmbH entwickelt. Die Inhalte sind ein Angebot der Kassensuche GmbH.

Warum lohnt sich ein Krankenkassenvergleich?

Für die meisten lohnt sich der Krankenkassenvergleich, weil sie bares Geld sparen. Auch wenn der Krankenkassenbeitrag vom Gesetzgeber auf 14,6 Prozent des Einkommens (Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen je 7,3 Prozent) festgeschrieben wurde, schwankt der tatsächliche Beitrag. Der Grund: Krankenkassen haben die Möglichkeit, von ihren Kunden einen individuellen Zusatzbeitrag zu verlangen. Deshalb liegt die Spanne der realen Beiträge je nach Kasse und Bundesland zwischen 14,6 Prozent (Kassen, die keinen Zusatzbeitrag erheben) und 17,3 Prozent (Kassen, die einen Zusatzbeitrag von 2,7 Prozent erheben). Oder anders: Bei einem Brutto-Einkommen von 3.000 Euro liegen zwischen 14,6 und 17,3 Prozent fast 1.000 Euro im Jahr. Durchschnittlich dürfen Krankenkassen im Jahr 2020 neben dem Krankenkassenbeitrag einen Zusatzbeitrag in Höhe von 1,1 Prozent von ihren Kunden verlangen. Das ist ein Plus von 0,2 Prozentpunkten im Vergleich zu 2019. Diese Empfehlung aus dem Bundesgesundheitsministerium ist für die Krankenkassen allerdings nicht bindend. Sie dürfen auch einen über dem Durchschnitt liegenden Zusatzbeitrag erheben – müssen ihre Kunden in diesem Fall aber darauf hinweisen, dass sie zu einer günstigeren Kasse wechseln können.

Günstigste vs. teuerste Kasse: Das könnten Sie sparen 

Bruttoeinkommen (Monat) in EuroJährliche Ersparnis in Euro
1.500243 
2.000324
2.500405
3.000486
3.500567
4.000648

Doch Krankenkassenbeitrag und der jeweilige Zusatzbeitrag sind nicht der einzige Grund, warum sich ein Krankenkassenvergleich lohnt. Denn entscheidend ist, welche zusätzliche Leistungen die Kassen ihren Kunden für diesen Zusatzbeitrag bietet. Und genau hier liegt Ihre Chance. Was nützt zum Beispiel ein Zusatzbeitrag von 0,5 Prozent, wenn Sie liebend gern in ferne Länder reisen und Sie die teils immens teuren Impfstoffe aber selbst zahlen müssen, weil Ihre aktuelle Krankenkasse keinen Cent dazu gibt?

Krankenkassenvergleich: Darauf sollten Sie achten

Wie bei den meisten Versicherungen beweist sich auch die Qualität und der Service einer Gesetzlichen Krankenversicherung erst im Ernst- also dem Krankheitsfall. Bevor Sie wechseln, sollten Sie deshalb auch auf die Rahmenbedingungen achten. Ist Ihnen das persönliche Gespräch bzw. der Austausch mit einem Mitarbeiter wichtig, bietet sich eine Kasse mit einem breiten Filialnetz an. Ansonsten gehört die Online-Beratung per Chat mittlerweile bei vielen Krankenkassen zum Kundenservice. Andere haben eine medizinische Rund-um-die-Uhr-Beratung im Portfolio oder helfen aktiv bei der Vermittlung von Terminen bei Fachärzten. Auch deshalb lohnt sich ein Krankenkassenvergleich.

Zunächst aber ein Überblick darüber, welche Untersuchungen von allen Gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen werden (müssen).

Welche Leistungen zahlen Krankenkassen generell?

Sämtliche Gesetzliche Krankenversicherungen in Deutschland sind dazu verpflichtet, eine medizinisch notwendige und sinnvolle Versorgung der Versicherten zu gewährleisten. Weil das für alle Kassen – derzeit sind es deutschlandweit etwas mehr als 100 – gleichermaßen gilt, sind mehr als 95 Prozent der medizinischen Leistungen bei Gesetzlichen Krankenkassen gleich. So vor allem die Leistungen beim Arzt.

  • Arztwahl: Kassenpatienten haben generell freie Arztwahl. Einzige Voraussetzung: Der Arzt muss eine Kassenzulassung besitzen. Im Falle von speziellen Behandlungsprogrammen hat die Krankenkasse das Recht, Ihnen einen zugelassenen Arzt zu empfehlen, der Sie behandelt.
  • Medikamente: Vom Arzt verschriebene Medikamente muss die Krankenkasse bezahlen. Pro Medikament wird ein kleiner Eigenanteil erhoben, der bei zehn Euro pro Medikament gedeckelt ist.
  • Krankenhaus-Aufenthalt: Bei Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre übernehmen die Gesetzlichen Krankenversicherungen die Kosten komplett. Ältere Patienten zahlen zehn Euro pro Behandlungstag – jedoch maximal 280 Euro pro Jahr. 

Diese Vorsorge-Untersuchungen zahlt die GKV

Auch für Vorsorgeuntersuchungen in bestimmten Altersklassen müssen Gesetzliche Krankenversicherungen aufkommen. So zahlen sie die sogenannten U- und J-Untersuchungen bei Kindern und Jugendlichen, sowie Untersuchungen auf Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten. Auch die Kosten für Impfungen von Kindern und Jugendlichen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse (GKV). Bei Mädchen zwischen zwölf und 17 Jahren sind Impfungen gegen Gebärmutterhalskrebs und HPV-Impfungen eine Kassenleistung. Für alle gesetzlich versicherten Frauen sind Vorsorgeleistungen während der Schwangerschaft und die Entbindung im Beitrag enthalten. Ebenfalls gezahlt werden Genitaluntersuchungen zur Krebsfrüherkennung. Bis zum Alter von 25 Jahren zahlen Krankenkassen den Test auf Chlamydien, ab dem 30. Lebensjahr übernehmen sie die Kosten für Tastuntersuchungen der Brust. Zwischen dem 50. und 69. Lebensjahr gehört eine jährliche Mammografieuntersuchung auf Tumore im Brustbereich zur Kassenleistung.

Bei Männern übernehmen die Gesetzlichen Krankenversicherungen ab 45 Jahren einmal jährlich die Krebsfrüherkennung im Genitalbereich und dem Bereich der Prostata. Grundsätzlich kommen die Kassen auch einmal jährlich für die Entfernung von Zahnstein auf. Ab einem Alter von 35 Jahren lohnt sich ein jährlicher Gesundheits-Check-up für Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes und Krebs, ein Hautkrebsscreening sowie eine Tastuntersuchung der Lymphknoten – den auch diese Untersuchungen gehen auf das Konto Ihrer Krankenkasse. Ab 50 (bis 54) steht Ihnen einmal jährlich eine Dickdarm- und Enddarmuntersuchung zu, ab dem 55. Lebensjahr übernimmt die Krankenkasse auch eine Darmspiegelung pro Jahr, um Darmkrebs möglichst frühzeitig zu erkennen.

Das zahlen Krankenkassen teilweise oder gar nicht

Bei anderen Leistungen gibt es teils gravierende Unterschiede. Und genau deshalb ist der Krankenkassenvergleich mit dem stern-Krankenkassenrechner sinnvoll. So übernehmen manche Kassen den Test auf humane Papillomaviren (HPV), die im Verdacht stehen, Gebärmutterhalskrebs auslösen zu können, nicht. Die Untersuchung kostet etwa 80 Euro und die müssen von gesetzlich versicherten Frauen ab 17 Jahren selbst aufgebracht werden. Auch der sogenannte "Grüner-Star-Test" ist eine IGeL-Leistung, also eine Leistung, die nur von Privaten Krankenversicherungen übernommen wird. ​Augenärzte raten ab 40 dazu, einmal jährlich den Augeninnendruck überprüfen zu lassen. Gesetzlich Versicherte müssen die ca. 20 Euro selbst zahlen.

Weitere beliebte Untersuchungen, an denen sich Gesetzliche Krankenversicherungen nur teilweise oder gar beteiligen, sind:

  • Knochendichtemessung
  • Impfungen gegen Pneumokokken
  • sonstige Impfungen bei privaten Reisen
  • Tumormarker-Tests
  • Hörtest
  • Leistungsdiagnostik

Krankenkassenvergleich: Extra-Leistungen entscheidend

Um festzustellen, welche Krankenkasse am besten passt, lohnt sich nun ein Blick auf die gebotenen Leistungen. Denn trotz der 95-prozentigen Überschneidung setzen die meisten Krankenkassen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Unterschiede sind teils enorm. Achten Sie deshalb beim Krankenkassenvergleich keinesfalls nur auf den Beitragssatz, sondern insbesondere auf die Leistungen, die für Sie wichtig sind.

So gibt es Krankenkassen, die sportliche Aktivitäten ihrer Kunden honorieren und – zumindest teilweise – die Kosten für Sportkurse oder Kurse zur Stressbewältigung tragen. Eine der klassischen Zusatzleistungen ist die professionelle Zahnreinigung. Auch hier lohnt es sich, genau zu schauen, welche Anbieter die Kosten (zumeist zwischen 70 und 120 Euro) übernehmen. Etwa die Hälfte aller Kassen zahlt zumindest einen Zuschuss. Welche Krankenversicherung wie viel zahlt, erfahren Sie schnell und bequem per Krankenkassenvergleich.

Krankenkassenwechsel: So geht's richtig und schnell

Grundsätzlich dürfen Sie – auch im höheren Alter – die Krankenkasse wechseln. GKVs dürfen niemanden ablehnen. Wichtig: Für Hilfsmittel wie Krücken oder Windelhosen haben Krankenkassen Verträge mit Herstellern ausgehandelt. Erkundigen Sie sich also vorher, welche das sind, um böse Überraschungen zu vermeiden. Die Kündigungsfrist ist in der Regel zwei Monate zum Monatsende. Nach dem Wechsel sind Sie üblicherweise eineinhalb Jahre an die neue Kasse gebunden – bevor Sie wieder kündigen dürfen. Im Falle der Erhöhung des Zusatzbeitrags greift für Kunden das Sonderkündigungsrecht. Musterschreiben für die Kündigung der Mitgliedschaft finden Sie im Internet.

Private oder Gesetzliche Krankenversicherung?

Arbeitnehmer mit einem Jahreseinkommen bis 60.750 Euro brutto werden in Deutschland automatisch gesetzlich krankenversichert. Den Krankenkassenbeitrag teilen der Arbeitgeber und der/die Beschäftigte seit 2019 unter sich auf. Grundsätzlich steht es jedem Arbeitnehmer frei, sich eine zugelassene Krankenkasse zu suchen. Um die Gesetzliche Krankenversicherung zu finden, deren Extra- und Serviceleistungen den eigenen Erwartungen am besten entsprechen, lohnt sich der Krankenkassenrechner. Über einen direkten Leistungsvergleich lassen sich hier schnell Krankenversicherungen ausschließen, die den gewünschten Service und bestimmte Zusatzleistungen nicht anbieten. Zugleich liefert der Krankenkassenrechner auf Basis Ihrer Angaben eine Auswahl der Gesetzlichen Krankenversicherungen, die Ihren Vorstellungen am meisten entsprechen.

Quellen: Finanztipkrankenversicherung.netDeutsche Familienversicherung

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