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"Finanztest" prüft Haftpflicht-Policen: Neue Versicherungsverträge bieten mehr Schutz

Leistet die private Haftpflichtversicherung noch ausreichend Schutz? "Finanztest" ruft dazu auf, alte Verträge zu überprüfen und mit aktuellen Angeboten zu vergleichen, die häufig besser sind.

Ob der Rotweinfleck auf dem Teppich oder ein Wasserschaden - die neuen Haftpflichtversicherungen bieten mehr Versicherungsschutz als viele alte Angebote

Ob der Rotweinfleck auf dem Teppich oder ein Wasserschaden - die neuen Haftpflichtversicherungen bieten mehr Versicherungsschutz als viele alte Angebote

Die Stiftung Warentest rät zu einer Überprüfung der privaten Haftpflichtversicherung. Verträge, die fünf Jahre oder älter seien, bieten zuweilen erheblich weniger Schutz als aktuelle Angebote, wie es in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift "Finanztest" heißt. Vor allem beim Versicherungsschutz für Schäden an geliehenen Sachen hätten die Anbieter nachgelegt. Das Preisniveau habe sich trotz des verbesserten Schutzes nicht geändert, hieß es. Im Einzelfall seien die Tarife sogar günstiger geworden.

Gute Versicherungen ab 48 Euro im Jahr

"Finanztest" überprüfte 235 Privathaftpflichtversicherungstarife für Familien. Schon für 48 Euro im Jahr gibt es demnach mit "sehr gut" beurteilte Verträge. Dem Bericht zufolge kann sich auch ein Austausch von Verträgen, die noch keine fünf Jahre alt sind, lohnen. Eine Kündigung sei drei Monate vor Ablauf der Versicherungsperiode möglich.

Wichtig sei in jedem Fall, dass der Schutz zum Bedarf passe, betonte "Finanztest". Und: Eine Privathaftpflicht brauche jeder. Sie muss demnach eine ausreichend hohe Versicherungssumme von mindestens fünf Millionen Euro pauschal für Personen- und Sachschäden haben.

Darüber hinaus sollte sie laut Stiftung Warentest mindestens absichern gegen Allmählichkeitsschäden wie Wasserschäden, gegen Schäden an fremden Computern, gegen Schäden durch häusliche Abwässer, durch gewässerschädigende Substanzen sowie gegen Mietsachschäden in der eigenen Mietwohnung wie auch in einer gemieteten Ferienwohnung. Schutz sollte die Versicherung bieten beim Hüten fremder Hunde und Pferde. Der Schutz sollte auch während eines vorübergehenden Auslandsaufenthaltes gelten.

Den kompletten Test finden Sie gegen Gebühr auf www.test.de

stb/AFP / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.