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Verbrauchertipp: Eigenheimzulage: schneller Einzug ist wichtig

Wer einen Antrag auf Eigenheimzulage stellen will, sollte so schnell wie möglich in die eigenen vier Wände einziehen. Eigenheimzulage wird nur dann gewährt, wenn das Wohneigentum auch selbst genutzt wird, erinnert der Bundesverband deutscher Banken in Berlin. Der Förderantrag kann erst bei Einzug gestellt werden.

Wer einen Antrag auf Eigenheimzulage stellen will, sollte so schnell wie möglich in die eigenen vier Wände einziehen. Eigenheimzulage wird nur dann gewährt, wenn das Wohneigentum auch selbst genutzt wird, erinnert der Bundesverband deutscher Banken in Berlin. Der Förderantrag kann erst bei Einzug gestellt werden. Wer nicht ein Jahr der maximal achtjährigen Förderung verlieren will, sollte dies bedenken.

Grundsätzlich kann die Eigenheimzulage nur einmal im Leben genutzt werden. Soll die Förderung etwa für einen Dachausbau eingesetzt werden, ist dem Bankenverband zufolge zu bedenken, dass die Mittel für größere Bau- oder Kaufpläne dann nicht mehr zur Verfügung stehen.

Eine Eigenheimzulage erhalten Häuslebauer und Eigenheimkäufer, die bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreiten. Dabei werden für einen Antrag im Jahr 2000 Einkünfte aus 1999 und 2000 berücksichtigt. In diesem Zwei-Jahres-Zeitraum dürfen allein Stehende eine Einkommensgrenze von 160.000 Mark nicht überschreiten, für Ehepaare gilt eine Grenze von 320.000 Mark. Für Familien mit Kindern erhöht sich die Einkunftsgrenze um 60.000 Mark pro Kind. Eine Familie mit zwei Kindern kann mit Hilfe der Zulage das Eigenkapital um bis zu 71.200 Mark aus öffentlichen Mitteln aufstocken, so die Geldexperten.