. .

Ratgeber Haut

Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
Ratgeber Haut

Rupfen und Zupfen

Glatzen lassen Hautärzte kalt - sie sind normales Männerschicksal. Fallen Ihnen aber büschelweise die Haare aus, liegt was im Argen. Die Ursache kann ein Dermatologe herausfinden.

Haarausfall, Glatze, Haare

Fallen die Haare in Büscheln aus, sollten Sie zum Hautarzt gehen.© Colourbox

Geheimratsecken oder Glatzen beunruhigen nur die Betroffenen - Hautärzte lässt sowas kalt. Denn in einem bestimmten Alter ist Haarausfall bei Männern normal. Auch bei Frauen wird das Haar im Laufe des Lebens dünner. Nur wenn Sie gleich büschelweise Haare verlieren oder wenn Ihnen über Wochen hinweg deutlich mehr als 100 Haare am Tag ausfallen, sollten Sie zum Hautarzt gehen.

Um die Haare zu untersuchen, zupft die Dermatologin Ihnen einige Haare samt Wurzel aus. Vermutet sie, dass Pilze Ihren Kopf besiedelt haben, legt sie eine Pilzkultur an: Nach einer Weile haben sich die Keime in der Laborschale so vermehrt, dass sie sich eindeutig identifizieren lassen. Schneller geht es mit einer so genannten Wood-Lampe: Deren UV-A-Licht lässt manche Pilze aufleuchten. Die Ärztin muss mit der Lampe nur Ihre Haut ausleuchten und genau anschauen.

Kann der Arzt Pilze ausschließen, muss er sich die Haarwurzeln genauer anschauen. Denn sie sind der Geburtsort des Haars. Zunächst reißt er Ihnen etwa 50 Haare samt Wurzel aus: 25 aus dem Problembereich, 25 aus einer gesunden Region. Alle 50 Haarwurzeln kommen danach - eine nach der anderen - unters Mikroskop.

In der Vergrößerung sieht der Dermatologe, ob das jeweilige Haar noch jung ist und wächst oder ob es schon alt und die Wurzel bereits inaktiv ist. So kann er prüfen, ob sich der Haarzyklus verändert hat. Für ein solches Trichogramm dürfen die Haare aber nicht frisch gewaschen sein - das Ergebnis wird sonst verfälscht.

Expertenmeinung Thomas Diepgen, ärztlicher Direktor der Abteilung klinische Sozialmedizin, Berufs- und Umweltdermatologie des Universitätsklinikums Heidelberg:

Pilzkulturen liefern in der Regel eindeutige Ergebnisse, die Befunde der Wood-Lampe sind dagegen eher als Orientierung nützlich. Ansonsten gibt es vielfältige Ursachen von Haarausfall, die nur in Ansätzen verstanden sind und oft nicht geklärt werden können. Ein Trichogramm ist daher nur bei bestimmten Krankheiten wie dem kreisförmigen Haarausfall von Nutzen - zumal gegen Haarausfall oft nicht viel getan werden kann.

Maren Wernecke
 
 
Anzeige
Stress lass nach - wenn die Haut um Hilfe ruft

Als Spiegel der Seele verrät die Haut viel über die eigene Psyche. Seelischer Stress mündet oft in Entzündungsreaktionen der Haut und Ausschläge oder Ekzeme entstehen.

mehr...
Adobe Flash Player



Anzeige
Sommer, Sonne - Sonnenallergie

Durch das UV-Licht gebildete freie Radikale können in Kombination mit den Inhaltsstoffen von Sonnenschutzpräparaten auf der Haut reagieren und eine Sonnenallergie auslösen.

mehr...