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5. Februar 2010, 18:21 Uhr

Der entsorgte Vater

Der Kampf ums Sorgerecht gehört zu den bittersten Schlachten, die Mann und Frau führen. Douglas Wolfsperger hat jahrelang vergeblich um seine Tochter gekämpft und daraus den Dokumentarfilm "Der entsorgte Vater" gedreht. Sein Film ist eine wütende Anklage: gegen Mütter und gegen Richter. Von Johannes Gernert

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Douglas Wolfspergers Dokumentation "Der entsorgte Vater" schildert sein eigenes Schicksal© GM Films/DPA

Im Mai 2008 verabschiedet sich Douglas Wolfsperger von seiner Tochter. Sie treffen sich in einem Besprechungszimmer, an einem langen Tisch mit vielen Stühlen. Die Tochter wird aus einem Nebenraum gebracht. Dort hat sie mit der Mutter gewartet. Er fragt nach der Schule. Sie antwortet kaum, rührt sich nicht. Wie eine Gefangene, denkt er. Statisch, versteinert. Nach einer Dreiviertelstunde macht der Verfahrenspfleger, den das Gericht eingesetzt hat, Abschiedsfotos. "Ist es dir auch nicht unangenehm?", fragt er die Tochter jedes Mal, bevor er abdrückt. Dann wird sie zurück zu ihrer Mutter gebracht. Wolfsperger verlässt das Büro. Er weiß nicht, ob er sein Kind jemals wiedersehen wird.

Ein Jahr nach dem Zwangsabschied von seiner Tochter sitzt Douglas Wolfsperger auf einem samtroten Plüschsessel in seiner Erdgeschoss-Wohnung in Berlin. Die Verandatür ist offen, draußen zwitschern Vögel. "Ich bin immer noch fassungslos", sagt er. Er holt das Abschiedsbild, golden gerahmt. Seine Tochter schaut streng. Er lächelt hinter ihr, ganz vorsichtig. Als er neun Jahre alt war, starb sein Vater, sagt Wolfsperger. Er konnte die Urne sehen, wie sie in der Erde verschwand. Seine Tochter ist jetzt elf. Er lebt. Und trotzdem soll er für sie gestorben sein? Seine Frau möchte das so, sagt er. Sie verhindere den Kontakt.

Wolfsperger hat eine Dokumentation gedreht. "Der entsorgte Vater". Der Film erzählt seine Geschichte und die von Männern, denen es genauso geht. Männer, die ihre Kinder gar nicht oder so selten sehen dürfen, dass sie sich kaum noch wie deren Väter fühlen. Die Schuld geben sie den Müttern - und den Gerichten, die meist zu Gunsten der Mütter ihrer Kinder entscheiden. Die Zahlen des Statistischen Bundesamts belegen das: Nur in jedem achten umstrittenen Fall bekommt der Vater das Sorgerecht, in jedem zweiten die Mutter. Alle Macht den Müttern - die Richter geben ihnen Recht.

Sie lassen sich ans Kreuz nageln

Spätestens seit der Journalist Matthias Matussek vor zwölf Jahren im "Spiegel" ein wütendes Pamphlet mit dem Titel "Der entsorgte Vater" veröffentlich hat, dringt diese Erkenntnis immer stärker ins öffentliche Bewusstsein. Väterverbände wie "Väteraufbruch" kämpfen dafür, nicht als Goldesel ohne Rechte missbraucht zu werden. Auf der Internetseite papa-lauf.de präsentieren sich abgeschobene Erzeuger, die als Marathonläufer für Väterrechte demonstrieren. Aus Protest hat sich Fernsehschauspieler Mathieu Carrière vor drei Jahren ans Kreuz nageln lassen. Er forderte die Gleichstellung beim Sorgerecht. Kollege Sky du Mont hat sich jahrelang, teils öffentlich, um seinen Sohn bemüht. Douglas Wolfsperger kämpft jetzt mit seinem Film.

Ex will neue Familie ohne Erzeuger

Seine Tochter Hanna* wird 1998 geboren. Ein Jahr später trennt sich seine Freundin Eva* von ihm. Er sagt ihr: "Ich möchte für dieses Kind der Vater bleiben." Aber Eva heiratet einen alten Freund. Wolfsperger merkt: Sie wollen eine neue Familie - mit seiner Tochter, ohne ihn. "Das war der Einstieg in den Umgangskampf", sagt er. Es beginnt eine jahrelange Auseinandersetzung. Gerichtsverfahren, Gutachten. Richter setzen Zeiten fest, zu denen er Hanna sehen darf. Manchmal, wirft er ihr vor, sagt die Ex-Freundin Treffen einfach ab, zögert Verhandlungen hinaus, so dass er seine Tochter jahrelang nicht sieht.

Eine Umfrage des Vereins "Väteraufbruch" hat 2008 herausgefunden: Mehr als 50 Prozent der Väter sagen, sie hätten sich um das gemeinsame Sorgerecht bemüht. Die wenigsten bekommen es. 73 Prozent vermuten, die Mutter wolle allein entscheiden, falls ein Konflikt auftritt. Psychologen sprechen vom "Maternal Gatekeeping", wenn Frauen den Vater vom Kinde fernhalten. Eine "merkwürdige Mutterideologie", sagt Väterforscherin Inge Seiffge-Krenke im Gespräch mit stern.de. Manche hätten Angst, sie würden das Kind und damit ihren Selbstwert verlieren.

Wolfsperger hatte es nach der Geburt schlicht verschlafen, das Sorgerecht zu beantragen. Er spricht vom Hass der Mutter "mir gegenüber". Er hatte das Gefühl, dass sie ihm sein Kind nehmen möchte. Einmal will er seine Tochter abholen. Sie hält sich am Bein des neuen Vaters fest. Der fragt Wolfsperger, ob er nicht sehe, dass Hanna nichts von ihm wissen wolle. Sie scheut tatsächlich vor ihm zurück. Wolfsperger nimmt seine Tochter auf den Arm und geht mit ihr weg. Der neue Vater folgt ihm und versucht, ihn festzuhalten. Wolfsperger tritt aus. Wenig später wird er angezeigt: schwere Körperverletzung. Er rastet häufiger aus. Es folgt eine zweite Strafanzeige.

Mit seinem Verhalten traumatisiere er das Kind, argumentieren die Mutter und ihr Anwalt. Im Januar 2007 schreibt seine Tochter ihm einen Brief: Sie wolle ihn nicht mehr sehen. Sie ist neun Jahre alt. Trotz des Briefs wird das Kind von der Arbeiterwohlfahrt auf ein Treffen mit ihrem Vater vorbereitet. Aber sie will nicht, sie sperrt sich. Im Frühjahr 2008 stellt ein Berliner Gericht fest, dass die Tochter Ruhe brauche. Wolfsperger solle sich von ihr verabschieden. Wenn er das nicht tue, laufe das zermürbende Verfahren weiter. Er geht darauf ein. Er sieht keinen anderen Ausweg.

Kind im Loyalitätskonflikt

Douglas Wolfsperger holt ein Fotoalbum. Alte Bilder von Hanna. Sie essen Eis und lachen. Es ist seine Vergewisserung: Zusammen ging es ihnen einmal gut. Dass sie ihm den abweisenden Brief geschrieben hat, dass sie bei ihrem letzten Treffen so kalt war, dafür hat er eine Erklärung gefunden. Entfremdungssyndrom, sagt Wolfsperger. Ein Kind fühlt sich hin- und hergerissen, ein Loyalitätskonflikt. Es hat bereits ein Elternteil verloren und will das andere nicht auch noch verlieren. Also stellt es sich radikal auf dessen Seite. Oft auf die Seite der Mutter. Die Gerichte unterstützten diese Entscheidung.

Lesen Sie weiter, warum Gerichte oft gegen die Väter entscheiden und was für gesellschaftliche Folgen die Vaterlosigkeit vieler Kinder hat


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KOMMENTARE (10 von 22)
 
Abuanab (13.06.2009, 14:59 Uhr)
Eltern klagen an-Ein Film als Dokument der Ohnmacht im Rechtsstaat Deutschland
Der entsorgte Vater von Douglas Wolfsperger
Ein Film als Dokument der Ohnmacht im Rechtsstaat Deutschland
Vater, Tochter, Sohn oder natürliches Recht und Radikalfeminismus? Von Abuanab.
Hier noch ein verzweifelter, entsorgter Vater…
Vielleicht sollte man den Film einfach mal in den weltweiten Filialen des Goethe-Instituts zeigen, bevor manch ein Mann seinen Deutschkurs für die Green-Card beginnt. Damit er VORHER weiß, was ihm hier blühen kann, wenn er mit noch intakter Familie einreist. Die hiesige männliche Jugend entzieht sich ja bereits durch “Zeugungsstreik”, weil sie an der Generation ihrer Väter gesehen hat, was auch auf sie zukommen kann… Gute Nacht Deutschland. Der Letzte macht das Licht aus.
Für diesen Film muß ich aber vorher unbedingt kurz werben! Beinahe wäre ich einer der Hauptdarsteller gewesen! Die Anfrage per Email, ob ich mitspielen möchte, habe ich noch! Ich bedauere das heute zutiefst!
Damals hatte ich Vertrauen im Rechtsstaat Deutschland, ich Narr! Heute bin ich ein Zahlvatertrottel dafür, daß meine Kleinbuben im Schulterschluß von deutschen Jugendämtern und deutschen Familiengerichten und mit Wissen von Gesellschaft und Politik grundlos seelisch entfremdet und sinnlos kulturell zwangsgermanisiert sind, nachdem sie ein Vorzeigebeispiel für Integration waren!
Der bikulturelle Khalil Gibran schreibt in diesem Kontext: „Tötet jemand den Körper, wird er zum Tode verurteilt; wer aber die Seele tötet, entkommt unerkannt.”
Was man(n) in Deutschland mit fachinkompetenten Jugendämtern, deutschem Kinderschutzbund, Verfahrenspflegern, Umgangspflegern, FamilienrichterInnen, Rechtsanwälten, Rechtsanwältinnen und dem allgegenwärtigen Radikalfeminismus mit zunehmend kriminellem Charakter jetzt sogar gegen Kinder alles erleben kann, zwingt beinahe dazu, auch andere Tabuthemen endlich mal öffentlich zu machen. Doris Lessing, berühmte Feministin, empfiehlt: "Männer wehrt Euch" gegen doofe Frauen... Ich bin zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern, die so sehr Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen wird", sagte die 81-jährige Autorin in einem Bericht des "The Guardian". Die dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer kritisieren und niemand sagt etwas dagegen. Die Männer scheinen so eingeschüchtert zu sein, dass sie sich nicht wehren. Aber sie sollten es tun." 14.08.01 rp-online.de – KULTUR.
Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. „10 Jahre nach der Kindschaftsrechtsreform“, so Väteraufbruch für Kinder, „ist Deutschland wieder das familienpolitische Schlußlicht in Europa: Finnische Trennungsmediation, polnisches Sorgerecht, dänisches Elterngeld, französisches Familiensplitting, österreichische Männerpolitik, belgisches Wechselmodell... Familienpolitik kann sehr modern sein - und unsere Nachbarn machen uns vor, wie das geht“. Mit seinem Cochemer Modell hat Familienrichter Jürgen Rudoph in der kooperativen Vernetzung aller Professionen vor Jahren schon ebenfalls gezeigt wie es friedlicher im Sinne unserer Kinder und damit einer gesellschaftsfähigen Generation geht.
Fingierte Pseudoargumente ohne Moral und konstruierte Lügengeschichten ohne Ethik werden statt dessen aufgetischt, um mündige Väter mit Gewalt mundtot zu machen. So werden in Deutschland tagtäglich Väter- und Kinderrechte von Amts wegen völlig “legal” übergangen. Dabei scheint keine Begründung zu absurd und keine Aufwendung zu kriminell. Man darf sich wohl fragen, was eine derartige familienrechtliche Praxis noch mit Rechtsstaatlichkeit zu tun hat, über deren Einhaltung Behörden und Gerichte eigentlich wachen müßten. Ich jedenfalls mache mir inzwischen größte Sorgen um die Zukunft der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit in Deutschland.
In meinem Fall hat die willkürliche Rechtsbeugung mit einer unübersehbar frauen- und mutterzentrierten „Familien“richterIn am AG Tübingen begonnen, die mich und meine Kleinkinder ohne Fachgutachten, weder mit Rechtsgrundlage noch mit Begründung im Schnellverfahren entsorgt hat, trotz geltenden Heimatrechts. Ihr Beschluß, so die fachwissenschaftlichen Stellungnahmen für meine lapidar zurückgewiesene Beschwerde, sei „weder rechtlich noch psychologisch haltbar“. Danach setzte sich die Rechtsverweigerung für Jahre auf der ganzen Linie fort. Am schlimmsten war später noch die Entscheidung ihres Kollegen in Umgangssachen, der von seinem Rechtsbeugungsprivileg als Richter Gebrauch gemacht hat, um Kinder und Vater auch hier für immer zu entrechten, weil ich den Beschluß seiner Kollegin im Sorgerechtsverfahren gerügt hatte und weil ich mich gegen falsche Unterstellungen eines ganzen Helfersystems gewehrt habe. Sogar die Heimatsprache wurde uns hier per Gerichtsbeschluß verboten. Zeuge dieser Rechtsbeugung nach einer einvernehmlichen Umgangsvereinbarung zwischen den Eltern war - das glauben sie als Nichtbetroffener nie! - makabererweise der eigene Anwalt, der mich noch im Stich ließ und mir als wichtiger Zeuge bis heute keine Stellungnahme schreiben will. Sein Trost: „Seien Sie froh. Beim OLG haben Sie jetzt diesen Richter los.“ Dieser Zynismus bewirkte nicht zuletzt, daß meine Kinder heute nicht mehr imstande sind, mit ihrem Vater oder der Großfamilie in der Heimat in ihrer Muttersprache zu kommunizieren.
Der Fall erinnert an dieselbe Rechtsverweigerung im allseits bekannt gewordenen Skandalfall Görgülü. Menschen mit Migrationshintergrund scheinen als neue Marktlücke für die Trennungs- und Scheidungsindustrie besonders willkommen zu sein.
Ursula Knapp schreibt in der Frankfurter Rundschau vom 13. Januar 2009 in ihrem Bericht "Rechtsbeugung durch Richter – Nicht zu fassen": "In dem FR-Artikel wird der mir persönlich aus Tagungen bekannte pensionierte Stuttgarter Familienrichter Christoph Strecker mit dessen jüngstem Beitrag in der Zeitschrift Betrifft Justiz zitiert, der das dort als „Rechtsbeugungsprivileg“ und Skandal bezeichnet. Diese „strukturelle Straflosigkeit“ eines Kollegialgerichts sei eine „Katastrophe für den Rechtsstaat“. Strecker fordert den Gesetzgeber zu bestimmten Gesetzesänderungen auf."
Herzlichen Dank an Douglas Wolfsperger für diesen Film, der uns erinnert, daß wir Väter nicht alleine sind. Darauf, daß unsere Kinder niemals denken, ihre Väter hätten sie alleine gelassen. Nein, es ist vielfach das Unrecht im Rechtsstaat Deutschland!
Ihr Film ist auf jeden Fall ein Hoffnungsträger u.a. gegen den sinnlosen Geschlechterkrieg, der für Deutschland langsam eine bedenklich-spezifische, femifaschistische Dimension erkennen läßt dort, wo Männer Schweine sind und wo nur ein toter Mann ein guter Mann ist.
Besten Dank an alle dafür, daß sie uns und unseren Kindern endlich eine Stimme geben konnten. Eine Stimme, die uns bis heute gleichermaßen von Medien, Gesellschaft und Politik verwehrt wird.
Hier noch einer, der seiner Zeit immer im Voraus war und bis ins hohe Alter nie aufgehört hat, aufzuklären, um verkalkte Strukturen zu verändern und Kinder vor dem unheilvollen Eltern-Entfremdungssyndrom (PAS) zu retten. Ihnen Herr RA Dr. Peter Koeppel gilt auch alle Achtung für Ihr Kindschaftsrecht und Völkerrecht: koeppel-kindschaftsrecht.de.
Lesen Sie über diese Ohnmacht hier unter „Eltern klagen gegen die Justiz: Familie in Gefahr - Kinder in Not. Wie Gutachter, Richter, Jugendämter und Verfahrenspfleger unsere Familien zerstören auf: moehnle.eu/themen/familie.htm.
Aber auch über die alltägliche Diskriminierung aufgrund der Herkunft von Migranten und Migrantenkindern z. B. auf problemamt.de, Polnischer Verband Eltern gegen Diskriminierung der Kinder in Deutschland e. V.
Lesen Sie dort und hier die Übersetzung eines Berichtes des Bündnis RECHTE für KINDER e.V. zur Anhörung bei der UN in Genf, Februar 2009 weiter: Deutsches Familienrecht entspricht nicht dem internationalen Üereinkommen. :: vaterkindrechte.de ::
Gute Nacht Deutschland. Der Letzte macht das Licht aus.
Gisella (13.06.2009, 11:32 Uhr)
als die heutige
"EX" des Sohnes auszog-zog sie genau uns gegenüber-und trotzdem konnte er seine Kinder nicht sehen!Und dadurch- natürlich -waren auch wir, die Großeltern davon betroffen. Eingaben an das Jugendamt waren erfolglos.
der_Vater (12.06.2009, 10:26 Uhr)
Endlich!
Endlich dokumentiert jemand einmal diese himmelschreiende Diskriminierung.
Ich für meinen Teil werde in Deutschland definitiv kein Kind mehr zeugen.
Think-Smart (12.06.2009, 10:03 Uhr)
Väter unerwünscht
Zitat aus den Akten eines Berliner Jugendamtes: "Könnte der KV (Kindesvater) das Sorgerecht unerwünschter weise haben?"
Papa-Ralf (12.06.2009, 07:02 Uhr)
Ein Papa-Läufer
vielen Dank für die Erwähnung unserer Initiative www.Papa-Lauf.de im Artikel.
Der Berlin-Marathon im September ist der jährliche Höhepunkt unserer Laufbewegung "Allen Kindern Mutter und Vater", wir nehmen auch einzeln an regionalen Läufen teil, jeder Betroffene der mitmachen will, ist willkommen und es muss nicht gleich ein 42 km Marathon sein! :)
Ralf
slap882 (11.06.2009, 20:13 Uhr)
Die Richter sind überfordert
Statt sich zusammen zu raufen und die eine oder andere Kröte zu schlucken wird mit Hilfe teurer Anwälte vor Gericht bis aufs Blut gekämpft.
Widerwärtig! Ich war als Kind selbst betroffen von Vaterentzug.
Bei der eigenen Trennung hatten die drei Kinder immer die Wahl bei wem sie leben wollten, was sie auch sinnvoll für sich genutzt haben.
Zweie wohnten jahrelang bei mir, wobei alle Kinder zu beiden Elternwohnujngen Schlüssel und freies Zutrittsrecht hatten.
Das war nicht immer einfach für alle, aber es war allemal besser als das eitle Gezerre was viele veranstalten.
Die Richterin das Modell übrigens nicht für gut befunden, was sie mehr als deutlich gemacht hat. Zum Glück haben wir uns durchgesetzt.
Motzerator (11.06.2009, 19:00 Uhr)
Verhütung
Erspart einem solch Theater.
taxpit (11.06.2009, 18:07 Uhr)
@sinasina
hallo, ich fühle mich durch deine Aussage, die Aussagen über die Richter entsprächen nicht der Wahrheit, betroffen. Ich schreibe hier nicht nur die Wahrheit, ich kann sie auch belegen. Ich behaupte nicht alle Väter wären gut, aber es werden keine Unterschiede gemacht und ehr gespalten als vermittelt. Das sind meine Erfahrungen.
SinaSina (11.06.2009, 17:39 Uhr)
Mütter haben einfach nicht die Zeit, sich in den Medien publikumswirksam zu präsentieren!
Hallo
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Ein Vater macht einen Film, ein anderer schreibt ein Buch und ein dritter schreibt im Internet – und alle Welt spricht von den armen Vätern, denen ihre Kinder vorenthalten werden.
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Von den 100.000 Müttern, die sehr gerne hätten, die Väter würden sich auch nach der Trennung weiter um die Kinder kümmern – aber die Väter kümmern sich nicht, tauchen ab – spricht keiner.
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Die überwiegende Mehrheit der Mütter ist doch froh, wenn sie einmal Luftholen können, weil sie ihr Kind – ihre Kinder – wohlauf gehoben beim Vater weiß.
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Aber Väter, die Kinder dann mit in Kneipen nehmen, bei Omas oder Freunden abgeben oder Abends alleine lassen – sind wohl kaum dazu angetan, die Mütter zu entlasten. Oder dazu beizutragen, dass Mütter die Kinder beruhigten Herzens zu den Vätern gehen lassen.
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Und was über Richter geschrieben und gesagt wird – entspricht weder den Tatsachen, noch der Realität. Im Gegenteil, heute muss schon fast ein sexueller Missbrauch vorliegen, damit Richter das Umgangsrecht einschränken oder verbieten.
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Dieses treibt dann solche „Blüten“ das Mütter, die wissen, der Vater kann auch am Besuchswochende der Kinder nicht auf Alkohol oder Drogen verzichten, „vergisst“ die Kinder bei Freunden, passt im Schwimmbad nicht richtig auf etc. etc. etc. – kaum eine Chance vor Gericht haben, dieses Besuchsrecht einschränken zu lassen.
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Mütter müssen sehen, wie sie über die Runden kommen und haben einfach nicht die Zeit, sich in den Medien publikumswirksam als zu präsentieren.
taxpit (11.06.2009, 17:38 Uhr)
Unheilige Allianz
zwischen Richtern und Jugendämtern. Die einen sollen entscheiden, haben aber keine Ahnung, die anderen entscheiden, dürften es aber nicht. Was das JA in meinem Namen gelogen hat, hat mich veranlaßt den Kontakt nur noch schriftlich zu führen, was dann vom JA dem Gericht als ich wäre zu keiner Vereinbarung bereit übermittelt wurde. Der Richter hat kein Protokoll bei der Befragung unseres Kindes geführt, dabei wäre bestimmt anderes nieder geschrieben worden als mir später in der Verhandlung 'verkauft' wurde. Der Richter brach die Verhandlung ab, nachdemich seine, wirklich, Stammeleien nicht anerkennen wollte. Im Anschluß erfolgte ein Gutachten, in dem ich nach Aktenlage und mein Sohn aus der Ferne beurteilt wurden, für ein bischen durch die Gegend fahren kamen so 1500.-EURO zusammen. Ausserdem verlor ich ihne Verhandlung das Sorgerecht. So läuft's in deutschen Familiengerichten. Ich werfe den Leuten vor, daß sie stehen geblieben sind und nicht dazu lernen. Das Kindeswohl wird immer voran geschoben aber die Leute haben keine Ahnung.
Ich empfinde es als Beleidigung, wenn mein Name im Zusammenhang mit dem JA genannt wird.
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