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"Im Tal von Elah" heißt der neue Film von Paul Haggis, und er zeigt, dass die USA selbst bereits zum Schlachtfeld des Irakkrieges gehören. Im stern.de-Interview verrät der gefeierte Drehbuchautor und Regisseur, was das Kino heutzutage leisten muss.
George W. Bush mag zwar der schlechteste Präsident der Welt gewesen sein, doch zu etwas war er doch gut: Selten kamen aus Hollywood so viele gute und kritische Filme: Von "Syriana" über "Im Tal von Elah" bis "Babel". Erwartet uns nach seinem Abgang nun belangloses Popcorn-Kino?
Die Sieger stehen fest, die Palmen sind verteilt: Beim großen Finale an der Côte d'Azur konnte auch Regen die Stars der internationalen Filmwelt nicht vom Feiern abhalten. Die große Party von Cannes.
Nach einem vom Krieg geprägten Wettbewerb endeten die 64. Filmfestspiele von Venedig überraschend mit einem Triumph für den amerikanisch-taiwanesischen Regisseur Ang Lee. Die Jury unter Zhang Yimou musste über einen vielschichtigen, von harter Realität geprägten Wettbewerb richten.
Unter viel Blitzlichtgewitter ist das 64. Filmfestival in Venedig eröffnet worden. Zur großen Gala im "Palazzo del Cinema" wurde der Eröffnungsfilm "Atonement" mit Keira Knightley gezeigt. Mit Spannung werden die Filme mit dem Hauptthema des Festivals erwartet: dem Irak-Krieg
Beinahe die Hälfte aller Filme, die in Venedig gezeigt werden, stammen aus Hollywood. Dafür tummeln sich auf dem traditionell von europäischen Werken dominierten Festival in diesem Jahr die großen Stars. Angekündigt sind Brad Pitt, George Clooney, Susan Sarandon, Cate Blanchett und viele mehr.
Können Filme Revolutionen entfachen, die Umwelt retten oder für Weltfrieden sorgen? Welche politische Macht haben Regisseure, Produzenten, Schauspieler? Eine Analyse - für Kinogänger und Despoten.
Gerade wurde sie noch mit der Goldenen Himbeere für ihre schlechte Darbietung abgewatscht, jetzt hält Sandra Bullock als Krönung ihrer Karriere den Oscar in den Händen. Eine Überraschung, denn für Tiefgang ist 45-Jährige nicht bekannt.
Es klang als ob die Musikgeschichte stehen geblieben sei: 25 Jahre nach dem Original ertönten in den Henson-Studios in Los Angeles wieder die Harmonien von "We Are the World". Ein hochkarätiger Chor aus aktuellen Topstars wie Pink, Kanye West und Keith Urban hat dort den Klassiker neu aufgenommen, um den Erdbebenopfern auf Haiti zu helfen.
Gerade unter Journalisten genießt Renée Zellweger nicht unbedingt den besten Ruf. Zu seicht sind viele ihrer Filme, zu sehr überlagert die ewige Bridget Jones ihre anderen Rollen. Doch in Berlin überraschte sie alle mit dem spritzigen Wettbewerbsbeitrag "My One And Only". Danach gingen die Kritiker vor ihr in die Knie.
Vor vier Jahren hat Paul Haggis in "L.A. Crash" den Rassisten gezeigt, der in uns allen steckt. In seinem neuen Film "Im Tal von Elah" ist es der Soldat, der entgrenzte Mensch, den der Krieg gebiert, und der zuhause mit dem Frieden nicht fertig wird. Denn die Schlacht hat das "homeland" längst erreicht.
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Paul Haggis ist ein kanadischer Drehbuchautor, Produzent und Regisseur für Film und Fernsehen. Er lebt in Santa Monica, Kalifornien.