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17. August 2009, 16:34 Uhr

Beerdigungs-Termin steht fest

Das Rätselraten um die Beerdigung von Michael Jackson hat offenbar ein Ende. Vater Joe Jackson hat sich nach einem Zeitungsbericht mit der Familie auf einen Termin geeinigt: den Geburtstag von Michael Jackson.

Michael Jackson, Beerdigung

Der Sarg Jacksons bei der Trauerfeier am 7. Juli© DPA

Popstar Michael Jackson soll nach Angaben seines Vaters Joe Jackson an seinem Geburtstag am 29. August beigesetzt werden. An diesem Tag wäre der "King of Pop" 51 Jahre alt geworden. Die "New York Daily News" berichtete am Montag unter Berufung auf den Sprecher des Vaters, dass sich die Familie nach ihrer monatelangen Diskussion auf dieses Datum für die Beerdigung geeinigt habe.

Michael Jacksons Leichnam wird US-Medien zufolge auf dem Forest Lawn Friedhof in Hollywood Hills in einem Tiefkühlraum aufbewahrt. Mehrere Zeitungen hatten bereits über einen möglichen Beisetzungstermins spekuliert, es war sogar schon behauptet worden, Jackson sei heimlich beerdigt worden.

Der Popstar soll möglicherweise in einem namenlosen Grab auf dem Prominentenfriedhof seine letzte Ruhe finden. Vater Joe und Mutter Katherine sowie die Geschwister befürchten, dass Fans das Grab schänden oder die Ruhe in der parkartigen Anlage stören könnten.

Der Sänger war am 25. Juni im Alter von 50 Jahren überraschend an Herzversagen gestorben. Auslöser war vermutlich das Narkosemittel Propofol, das der Popstar sich wegen seiner Schlafstörungen spritzen ließ. Sein Privatarzt Conrad Murray steht im Verdacht, dem Sänger das gefährliche Mittel verabreicht und ihn dann alleingelassen zu haben. Gegen den Mediziner wird wegen eines Tötungsdelikts ermittelt.

Der Entertainmentdienst "TMZ.com" berichtete am Montag, dass Dr. Murray zwei Angestellte in seiner Praxis am Morgen von Jacksons Todestag telefonisch aufgefordert hatte, umgehend mehrere Kartons und andere Gegenstände aus seinem Lagerraum zu entfernen. Eine der beiden Frauen, LaQuisha Middleton, berichtete ihrem Onkel später, dass einer der Kartons voll benutzter Injektionsnadeln war.

Der Onkel, Joseph Middleton, verriet "TMZ.com", dass Dr. Murray seine Nichte bereits am frühen Morgen alarmiert hatte, etwa fünf Stunden vor dem offiziellen Tod des Popstars. Der Internetdienst schrieb weiter, die Polizei gehe davon aus, dass Dr. Murray Vorräte von Propofol für Jackson an verschiedenen Stellen gelagert hatte. Der Sänger habe mehrere Dosen des Narkosemittels gebraucht, um eine Nacht durchschlafen zu können.

Mai/DPA
 
 
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