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21. Mai 2002, 18:01 Uhr

Bernd Fritz

Der Frankfurter Journalist verblüffte in der ZDF-Show »Wetten, dass...?« Millionen von Fernsehzuschauern, weil er angeblich Buntstiftfarben am Geschmack erkennen konnte.

Bernd Fritz ist Single und Vater von zwei Kindern© Jens Görlich/Action Press

Der Frankfurter Journalist verblüffte in der ZDF-Show Wetten, dass...? Millionen von Fernsehzuschauern, weil er angeblich Buntstiftfarben am Geschmack erkennen konnte.

Zur Person:

Bernd Fritz, 56, in seiner Frankfurter Wohnung. Der Single und Vater von zwei Kindern arbeitet heute als freier Journalist unter anderem für die »FAZ« und den »Feinschmecker. Am 3. September 1988 war Bernd Fritz Kandidat bei «Wetten, dass...?» mit seiner inzwischen legendären Buntstift-Wette. Der Wettkandidat gab an, er könne mit verbundenen Augen die Farbe von Buntstiften an ihrem Geschmack erkennen. Noch in der Show gab sich Fritz als Chefredakteur des Satiremagazins «Titanic» zu erkennen und verriet später seinen Lesern den Trick: Die Brille saß schief genug, um alle Farben sehen zu können.

Wie kamen Sie auf diese verrückte Idee mit den Stiften?

Ich war damals noch Chefredakteur der »Titanic«. Die Buntstift-Idee kam von unserem Leser Thomas Rautenberg, einem Münchner Grafiker. Der hatte beruflich ständig mit bunten Stiften zu tun. Aquarellstifte leckt man an, um die Farben flüssig zu machen. Er reichte die Wette beim ZDF ein und bekam umgehend ein hochinteressiertes Fax vom Sender. Das allein war schon eine Geschichte für uns. In der Redaktion haben wir den Spaß dann weiterentwickelt, und ich fuhr als Thomas Rautenberg zum Test nach Mainz. Humortheoretisch eine klassisch-klasse Eulenspiegelei.

 
 
 
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