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Grausiges Puzzle - Polizei findet wieder Leichenteile in Hamburg

In Hamburg hat die Polizei erneut Teile einer Leiche entdeckt. Es ist der siebte Fund dieser Art in den vergangenen zehn Tagen. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel.

Am 3. August wurde das erste Leichenteil der vermissten Frau in Hamburg gefunden (Archivfoto)

Am 3. August wurde das erste Leichenteil der vermissten Frau in Hamburg gefunden (Archivfoto)

In vergeht inzwischen kaum ein Tag ohne Gruselfund. Am Samstagnachmittag  haben Polizeibeamte erneut zwei Leichenteile in einem Gewässer der Hansestadt entdeckt. Sie befanden sich an einer Schleuse im Industriestadtteil Rothenburgsort und wurden von der Wasserschutzpolizei aus dem Hafenbecken geholt.

Die Beamten haben in den vergangenen Tagen an verschiedenen Stellen in der Stadt insgesamt zehn  aus Gewässern geborgen, darunter auch am jetzigen Fundort:

  • 3. August 2017: Elbstrand im Stadtteil Rissen
  • 7. August 2017: Tiefstackkanal im Stadtteil Billbrook
  • 8. August 2017: Goldbekkanal im Stadtteil Winterhude
  • 9. August 2017: Billhafen im Stadtteil Rothenburgsort
  • 10. August 2017: wieder Goldbekkanal im Stadtteil Winterhude
  • 11. August 2017: erneut Goldbekkanal im Stadtteil Winterhude
  • 12. August 2017: Billhafen im Stadtteil Rothenburgsort

Polizei Hamburg ermittelt nach Fund von Leichenteilen

Die Mordkommission ermittelt in dem Fall und geht davon aus, dass alle Teile des grausigen Puzzles "mit hoher Wahrscheinlichkeit" zu einer seit dem 1. August vermissten Frau gehören, wie die mitteilte. Mithilfe von DNA-Schnelltests in der Rechtsmedizin wollen sich die Ermittler Gewissheit verschaffen.

Es soll sich bei der Vermissten um eine 48-Jährige afrikanischer Herkunft handeln, die nach Informationen des "Hamburger Abendblattes" seit mehreren Jahren als Prostituierte im Bahnhofsviertel St. Georg tätig und Mutter von zwei Kindern gewesen sei.

Hinweise auf den oder die Täter hat die Polizei derzeit nicht. Sie bittet Zeugen, die im Bereich der Fundorte verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden und hat dazu ein Hinweistelefon unter der Nummer (040) 428656789 geschaltet. Möglicherweise spielt den Ermittlern zufolge ein weißes Auto eine Rolle in dem Fall - inwiefern, hat die Hamburger Polizei nicht mitgeteilt.





wue

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