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Im unionsinternen Richtungsstreit fordert Hessens CDU-Fraktionschef Christean Wagner einen Grundsatzparteitag zu Programm und Profil der Christdemokraten.
Die schwarz-gelbe Koalition richtet trotz schwelender Unruhe wegen des Rauswurfs von Umweltminister Norbert Röttgen den Blick nach vorn. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erhielt nach interner Kritik an der Entlassung am Wochenende klare Rückendeckung aus der Union.
Die Euro-Krise, der Atomausstieg, die Aussetzung der Wehrpflicht - dieser Tage stellen die Christdemokraten in Berlin vieles auf den Kopf. So sehen es zumindest Teile der CDU-Basis. Daher reist Merkel in die Provinz. Auf der ersten Regionalkonferenz ging es auch um den lahmenden Koalitionspartner.
Innerhalb der CDU gibt es grundsätzliche Kritik am Kurs von Parteichefin und Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Erst waren es ein paar Landespolitker aus der zweiten Reihe. Nun aber reiht sich ein CDU-Ministerpräsident in die Schar der Kritiker von Kanzlerin Angela Merkel und ihrem Führungsstil ein. Saarlands Regierungschef Peter Müller mahnt eine klare Strategie an. Andere vermissen den alten Corpsgeist.
Kanzlerin Angela Merkel wird aus den eigenen Reihen heftig unter Beschuss genommen. Günther Oettinger, scheidender Ministerpräsident von Baden-Wüttemberg, fordert von der CDU-Chefin mehr Führungsstärke, vier Landespolitiker attackieren ihr Verhalten im Wahlkampf.
Gut drei Monate nach der Bundestagswahl haben vier CDU-Landespolitiker den Wahlkampfstil von Kanzlerin und Parteichefin Angela Merkel kritisiert.
Alles Lavieren hat ihn nicht gerettet: Bundesarbeitsminister Franz Josef Jung tritt in Folge der Pannen nach dem Luftangriff in Afghanistan zurück. Die Namen möglicher Nachfolger kursieren bereits.
Für die hessische CDU ist es ein Schock: Vier Abgeordnete aus dem eigenen Lager und/oder der FDP haben Roland Koch bei der Wahl zum Ministerpräsidenten die Gefolgschaft verweigert. Koch kann sich offenbar auf die eigenen Truppen nicht mehr bedingungslos verlassen.
Manch einer jubelt, andere reiben sich entsetzt die Augen: Roland Koch ist wieder da! Politisch war er fast schon tot. Nun hat er die Chance, seinen alten Einfluss zurückzugewinnen. stern.de nennt sieben Gründe, warum Kochs Karriere so unkaputtbar ist.
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