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19. Februar 2009, 16:06 Uhr
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Von Krise, Gier und Klopapier

Er ist Anthroposoph und hat mit dm eine der größten Drogerieketten in Deutschland aufgebaut. Im stern.de-Interview sagt Götz W. Werner, warum Bonuszahlungen an Manager in Wahrheit ein System der Bestrafung sind und wie er seine Angestellten motiviert.

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Die dm-Märkte wachsen in der Krise stärker. "In den vergangenen Monaten hatten wir signifikant bessere Ergebnisse", sagt Gründer Götz W. Werner im stern.de-Interview© Uli Deck/DPA

Herr Werner, in Deutschland wird durch die Bonuszahlungen an gescheiterte Bankmanager wieder über Gier diskutiert. Trifft die Kritik die richtigen?

Die ganze gesellschaftliche Diskussion ist obskur, fast bizarr. Denn verantwortlich sind die Vorstände und Aufsichtsräte. Die haben die Wurst aus dem Fenster gehängt. So kam es zur Gier nach immer größeren Leistungen und besseren Ergebnissen. Man muss sich fragen: Wer war derjenige der reizt, und wer ist den Reizen gefolgt?

Wie funktioniert der Mechanismus?

Warum stellt ein Vorstand seinen Mitarbeitern Boni in Aussicht? Man meint, sie auf diese Weise zu animieren. Sie sollen über das Mögliche hinaus arbeiten. Ich würde hier aber nicht von Gier sprechen. Man muss die Leute fragen, die überzogene Bonifikationen in Aussicht gestellt haben. Die müsste man zur Verantwortung ziehen.

Wie läuft das bei dm?

Ich bin kein Befürworter von Bonuszahlungen. Bei dm gibt es nur fixe Einkommen - für alle. Es gab noch nie andere Leistungsanreize. Wir arbeiten doch arbeitsteilig. Wer will denn da eine Leistung nur für sich reklamieren?

Aber welche Reize setzen Sie Ihren Managern?

Wir setzen auf intrinsische Motivation! Intrinsisch im Sinne: Sie kommt aus dem Inneren der Person - ohne materielle Anreize wie Geld. Der Mensch, der für uns arbeitet, muss sich selbst motivieren: Für die Ziele, die ein Unternehmen hat - und jene, die er sich selbst setzt. Sobald es Leistungsanreize gibt, verhindere ich die intrinsische Motivation. Langfristig funktioniert das nicht.

Wie müsste es stattdessen funktionieren?

Wichtig ist, dass sich die Menschen die Zielfrage stellen. In vielen Unternehmen fragt man zuviel: "Wie läuft etwas?" Viel wichtiger ist das "Warum?". Das Ziel ist wichtig! In Wirklichkeit sind 95 Prozent dieser Bonussysteme übrigens Malussysteme.

Das müssen Sie erklären.

Die Banker gehen von dem Bonus aus und haben nur Angst, ihn zu verlieren: Zuckerbrot und Peitsche.

Welches Menschenbild steckt dahinter?

Der Mensch ist in diesem Fall ein Reiz-Reaktions-Wesen. Einer, der die Dinge nicht macht, weil er es selber will, sondern weil er dazu angeleitet wird. Das ist ein materialistisches Menschenbild. Motivation durch Geld macht die Menschen süchtig. Wenn das Geld dann wegbleibt, kommt nichts mehr.

Manche Investmentbanker haben 36 Stunden am Stück gearbeitet, Dutzende Tage hintereinander. Sie haben an den Bonus gedacht - und sich reingehängt.

Jede Höchstleistung hat ihre Folgen. In der Unternehmensführung kommt es darauf an, in einen Arbeitsrhythmus zu kommen. Um die wenigen Spitzen geht es nicht. Die Menschen müssen von sich aus motiviert sein. Nehmen Sie das ehrenamtliche Engagement: Wer die Ziele für sinnvoll hält, ist bereit, sich einzusetzen - und nicht auf die Uhr zu schauen.

Solche Mitarbeiter hätten ja alle gerne! Wie findet man den denn?

Indem man keine anderen Leistungsanreize setzt! (lacht). Das ist kein Scherz. In dem Moment, in dem ich - etwa mit Geldanreizen - motiviere, verliert die intrinsische Motivation ihre Unschuld. Das ist eine Korrumpierung!

Wie wirkt sich denn die aktuelle Finanzkrise auf das Geschäft der dm-Märkte aus?

In den vergangenen Monaten hatten wir signifikant bessere Ergebnisse. Den Umsatz steigern wir um 15 Prozent. Bezogen auf die bestehende Fläche wächst er mit sieben Prozent. Das Filialnetz werden wir weiter kontinuierlich erweitern. In diesem Jahr kommen netto 70 bis 80 Filialen dazu.

Wie erklären Sie sich das?

Wenn eine Frau auf den Wintermantel verzichtet, dann freut sie sich auf das Parfum. In der Krise braucht man kleine Glücksgefühle. Bevor sich unsere Kunden kein sanftes, aber preiswertes Toilettenpapier mehr leisten wollen, können Sie auf vieles anderes verzichten.

Zur Person

Zur Person Götz W. Werner ist Gründer und Gesellschafter der Drogeriemarktkette dm. Nach einer Drogistenlehre in Konstanz arbeitete er fünf Jahre lang in einem Drogerie-Unternehmen in Karlsruhe und eröffnete 1973 den ersten dm-Markt in Karlsruhe. Im Mai 2008 gab er die Geschäftsführung an Erich Harsch ab. 2008 wurde Werner mit dem Unternehmerpreis "Entrepreneur des Jahres" ausgezeichnet. Er setzt sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen ein.

Interview: Axel Hildebrand
KOMMENTARE (10 von 19)
 
H.P. (20.02.2009, 09:07 Uhr)
Kapitalismus
Kapitalismus
"Ist die Durchsetzung des in jeder Form Stärkeren in allen Lebensbereichen der Gesellschaft." Ich halte Kapitalismus, ebenso wie den Sozialismus, für gescheitert. Der Kapitalismus ist jedoch nach meinem Verständnis kein künstliches von Menschen erdachtes Gesellschaftssystem wie der Sozialismus. Die Grundzüge des Kapitalismus, das Streben nach Besitz, Anerkennung und damit verbundener Macht sind im Menschen selbst begründet. Lebenserhaltung und Existenzsicherung als Urinstinkte begründen dieses Verhalten. Diese Urinstinkte, geboren aus dem Überlebenskampf um die seine Existenz sichernden notwendigen Dinge des Lebens bilden die Basis des Kapitalismus, welcher gepaart mit Selbstsucht und Gier sich zum Raubtierkapitalismus entwickelt hat. Diese Urinstinkte und die Tatsache, dass der Preis eines Produktes nicht in vollem Umfang wieder als existenzsichernde Ausgabe dem Wertschöpfungsprozess, sprich Markt, zu fließt, sondern als Gewinn (zu einem Teil den Beschäftigten vorenthaltener Lohn) oder Sparvermögen (Kapital) über die Banken der Geldwirtschaft, dem Kapitalmarkt zur Verfügung steht und damit die Grundlage für den Kapitalismus bildet.
Das, auch im Kapitalismus vorhandene, soziale Verhalten des Menschen resultiert nicht im und aus dem Kapitalismus, sondern wiederum aus dem Menschen selbst. In seinen charakterlichen Eigenschaften ist er ein Individuum, doch in seinem Wesen und seinen Bedürfnissen ist er ein - Anerkennung und soziale Nähe suchendes - die Gesellschaft anderer Menschen bedürfendes soziales Wesen. Es gilt darum diese Urinstinkte in geordnete, geregelte Bahnen zu lenken und zum Wohle aller Menschen einzusetzen. Denn jeder soll entsprechend seinen Fähigkeiten zu seinem aber auch dem Gemeinwohl beitragen. Wir versuchen der Kriminalität ja auch mit Regeln beizukommen, warum nicht dem Kapitalismus? Wo Rechte sind, gibt es auch Pflichten!
Sozialismus
"Ist nicht die Abschaffung des Kapitalismus, sondern die Ausschaltung des Kapitalisten und seine Ersetzung, bzw. die Aneignung der dem Kapitalismus zugeschriebenen Eigenschaften Besitz, Macht und Anerkennung, nicht durch das Volk, sondern durch die sozialistische Partei und ihre jeweiligen Führer."
Im Gegensatz zum Kapitalismus lässt der Sozialismus die vorgenannten Grundzüge des Menschen außer Acht. Er schafft sie auch nicht ab, er schränkt sie für das Individuum ein, was m.E. dauerhaft nicht möglich ist und war, wie die Geschichte gezeigt hat. Diese dem Menschen eigenen Grundzüge werden in konzentrierter Form nur einer kleinen Machthabenden Gruppe zu gestanden, die diese in verbrecherischer Weise auszunutzen sich selbst legitimiert. Damit ist der Sozialismus unweigerlich zum Scheitern verurteilt. Sein Scheitern wird damit begründet, dass nicht der Sozialismus / Kommunismus, oder welche sozialistische Spielart auch immer gemeint sein mag, gescheitert ist, sondern mit den gemachten Fehlern. Wie z.B. dem so genannten "Staatssozialismus", der aufgrund der vorgenannten Fakten, sich selbst belügend, kein "Staatssozialismus" sondern die, einer kleinen Gruppe zugestandenen, Merkmale des Kapitalismus aufweist, also ein Staatskapitalismus ist. Wie die Geschichte zeigt, ist auch keines der je real existenten, sozialistischen Systeme aus demokratischen Wahlen hervor gegangen. Minderheiten, zugegeben sozial schwach, ausgebeutet und in ihren Freiheiten eingeschränkt, haben in der Hoffnung auf eine Verbesserung ihrer Lage in blutigen Revolutionen den sozialistischen Führern zur Macht verholfen. Diese wiederum konnten ihre Macht, die so genannte "Diktatur des Proletariats" nur durch die Ausschaltung der demokratischen Grund- und Freiheitsrechte bewahren. Sie bewiesen damit, dass die Außerachtlassung der menschlichen Grundeigenschaften zu einem System führt, dessen Methoden und Auswirkungen auf die Menschen nur mit denen des Nationalsozialismus vergleichbar sind. Dieses Verhalten meinen die Teilhaber des Systems in der DDR, sich heute anmaßend "Demokratische Sozialisten" nennend, nur als Fehler bezeichnen zu können, aber kein Wort der Entschuldigung äußern zu müssen (siehe Grundsatzprogramm der PDS). Wie der PT am 30.04.2006 der L.PDS gezeigt hat, meint Gisy die STASI lobend erwähnen zu müssen. Sie hätte doch schließlich bei den die Wende auslösenden Demonstrationen ihr Wohlverhalten gezeigt, obwohl mit 80.000 Mann unter Waffen. Dafür wollen sie heute in Verfälschung der STASI-Geschichte auch noch rehabilitiert und gelobt werden. Die 40 Jahre Verbrechen und die vielen unerwähnten Opfer bleiben ungewürdigt: Sie leiden noch heute unter den Spätfolgen und müssen teils noch heute um ihre Rehabilitation kämpfen. Ist das das Gesellschaftssystem was wir wollen und von dem wir Erlösung von den Auswirkungen des Kapitalismus erhoffen? Die Realisierung des vom Sozialismus angestrebten Zieles, der Klassenlosen Gesellschaft und der Gleichheit aller Menschen, muss zu mindest in Frage gestellt werden. Es ist jedoch eine Gesellschaft anzustreben, in der die Menschen Gleichwertig in allen Lebensbereichen sind.
Mitte
Beim Wähler ist nicht Links oder Rechts gefragt. Er will die Mitte, die ihm eine gerechte Politik und Gesellschaft verspricht und gewährleistet. Nur was ist die Mitte und was ist gerecht? Gerechtigkeit oder Ungerechtigkeit kann niemand beschreiben, denn sie ist eine Sache des Standpunktes und des Empfindens. Aber Gleichwertig und Gleichgewicht kann man beschreiben und definieren. Also kann die Mitte doch nur dort sein wo ein Gleichgewicht also ein Ausgleich zwischen den Menschen und ihren unterschiedlichen Interessen und Leistungen hergestellt wird und ist. Die Herstellung des reinen Gleichgewichtes würde aber die erbrachte Leistung nicht berücksichtigen, weil vereinfacht ausgedrückt eine abzulehnende Gleichmacherei erfolgen würde und der Professor genau soviel bekommen würde wie der Arbeiter. Jede Motivation Leistung zu erbringen würde wegfallen. Darum muss ein Verfahren gefunden werden welches die Leistung gewichtet. Der Ausgleich und die Gewichtung müssen zusammen kommen und das nenne ich dann einen "gleichgewichtigen Ausgleich". Dieses muss m. E. das Ziel einer Politik sein die soziale Gerechtigkeit zum Ziel hat und eine Gesellschaft schaffen will in der Freiheit, Solidarität und Demokratie herrschen. Denn Freiheit, Solidarität und Demokratie sind keine linken Erfindungen sondern entstammen der gesellschaftlichen Mitte (nicht von der CDU definierten Mitte) und sind Grundbedingungen für eine friedliche Gesellschaft. Nur leider reden alle davon aber keine Partei zeigt auch nur den geringsten Ansatz in ihren Handlungen, dass sie dieses Ziel hat. Sie reden nur davon aber hier gilt das Sprichwort: "An ihren Taten sollt ihr sie messen".
http://die-welt-der-reichen.over-blog.de/pages/Die_Suche_nach_der_goldenen_Mitte-860022.html
Blacky007 (19.02.2009, 20:11 Uhr)
@iovialis
Was ich von Politikern im allgemeinen halte, dürften alle Leser der Kommentare nun ausreichend wissen, da ist auch Althaus für mich keine Ausname - letztendlich sind diese politischen Luftblasenjongleure doch alle gleich.
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Ich bin absolut Ihrer Meinung, dass wir Visionäre brauchen, aber man möge es mir verzeihen, dass ich diese Grundeinkommen sehr skeptisch sehe. Wo ist da noch der Anreiz zur Arbeit zu gehen? Ich gebe zu, ich bin sehr gerne Kapitalist, aber wenn mir wer jeden Monat 1500 EUR fürs reine Nichtstun aufs Konto überweist, würde ich mich ganz ehrlich fragen, ob ich dann noch groß Lust hätte jeden Morgen um 7:30 aufzustehen und 12 Stunden und mehr im Büro zu verbringen, da ich durchaus wüsste, was ich in meiner Freizeit alles anstellen könnte. Endlich Zeit mich mit all den Dingen zu beschäftigen, die mich schon länger interessieren, all die Bücher lesen, für die sich nicht immer Zeit und Muße findet, eine ausgedehnte Weltreise über ein od. zwei Jahre und morgens jeden Tag so richtig schön ausschlafen, wie es einem gefällt. Da würde ich dann durchaus auch auf ein paar Nettigkeiten wie ein besseres Auto oder gute Klamotten verzichten können. Wird mal was am Haus kaputt, geh ich eben mal ein paar Tage jobben und schon ist wieder alles im Lot...und für die Rente muss auch keiner mehr vorsorgen, denn es gibt ja für jeden, jeden Monat 1500 EUR.
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Werde mir aber Ihre Empfehlung gerne mal zu Gemüte führen. Auf die Schnelle kann man sich hier kein Bild verschaffen, da es doch sehr umfangreich ist.
Aquarius2 (19.02.2009, 19:53 Uhr)
Es ist nicht die ganze Wahrheit,
was Herr Werner da feststellt.
Bei vielen Vorständen hat die Gier einen Pseudo-Erfolg zum Maßstab ihres Handelns gemacht. Da sie nicht damit rechnen können, erneut zum Vorstand bestellt zu werden, beschränkt sich ihr Streben auf kurzfristig vorzeigbare Erfolge und darauf, möglichst finanziell ausgesorgt zu haben, wenn man z.B. nach 5 Jahren nicht wieder bestellt wird. (Motto: nach mir die Sintflut).
Und in dieser kurzen Zeit will man möglichst noch für den Aufsichtsrat und die Medien den Nachweis antreten, kreativ gewesen zu sein und Veränderungen herbeigeführt zu haben. Es muss nicht besser sein, Hauptsache anders! Da werden auch schon mal Firmen mit erfolgreicher Tradition zerpflückt, verhökert oder ohne Sinn umorganisiert: Ein "Macher" war am werkeln.
Deshalb spielen Begriffe wie Nachhaltigkeit, Wertschöpfung, Verantwortung und Zukunftsorientierung eine immer geringere Rolle. Und wer im Unternehmen nichts spektakuläres verändern kann, der entlässt auch mal ohne Not kurzerhand Teile der Belegschaft, um kurzfistig durch Verbesserung der Personalkostenquote ein besseres Ergebnis verkaufen zu können.
Eine wirkliche Lösung kann nur darin bestehen, dass auch Vorstände, Geschäftsführer, Aufsichtsräte und natürlich "Banker" für Fehler und Misserfolge, auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Unternehmen, haften müssen. Aber nicht in der Art, dass für diese evtl. Haftung horrend teure D&O-Versicherungen auf Firmenkosten abgeschlossen oder von vornherein Zusatzvergütungen gewährt werden. Haftung muss weh tun, damit man selbst oder Andere daraus lernen können. Nur damit kann der zunehmend erkennbaren Gier und Verantwortungslosigkeit im Management entgegengewirkt werden.
eltalein (19.02.2009, 19:19 Uhr)
Lieber Stern.....und die Wahrheit....,
frage ich mich, in welchem Rechtsstaat wir leben. Ist unsere Presse vielleicht noch schlimmer, wie in Russland.
Die Mannichl-Affäre wird bewusst den angeblich so schlechten "Rechten" in die Schuhe geschoben, warum?
Dreiste Verdrehung der Tatsachen durch DGB und DIE LINKE zu angeblichen Überfall auf Reise können wir nur bestätigen. Die Gewalt ging von den Linken aus. Wir standen 20 Meter daneben, warum wird hier gelogen..?
Corazito3333 (19.02.2009, 19:11 Uhr)
und wer kassiert die Gewinne????
Wäre interessant die Gehaltsstruktur bei DM-Markt zu erfahren und die sozialen Nebeneffekte die Hr.Werner bestimmt seinen MA zukommen läßt. Und wo bleiben die ganzen Gewinne - im Geldbeutel von Hr.Werner oder verteilt er diese in armen Ländern oder Stiftungen????
Corazito3333 (19.02.2009, 18:51 Uhr)
Werner oder "Geiz ist geil" ich deklariers anders!!!
25% (oder mehr) des Gewinns an die Mitarbeiter verteilen wie "Blacky 007" es vorschlägt, wäre traumhaft - ein gutes Sicherungssystem für die Rente (da muß der Staat ran) und Rücklagen für die Firma, evtl. Firmenwohnungen - früher nannte man das "soziale Verantwortung". Der DM-Chef ist cool, er gibt nix ab an seine Mitarbeitern von seinen riesigen Profiten und deklariert dies als "intrinsische Motivation" Das ist Raffgier mit Geiz kombiniert
iovialis (19.02.2009, 17:11 Uhr)
@Blacky007
Ach ja, dann ist Herr Althaus (CDU) ein Träumer? Brauchen wir nicht Visionäre, die uns vorträumen, wie die Welt von morgen aussehen könnte? Im übrigen gehöre ich zu den Leuten, die sich mit Finanzierung beschäftigen und Ihr Vorschlag in allen Ehren, doch das ist nicht sinnvoll (was Sie wahrscheinlich wissen). Wie wär's mit dem Dilthey-Modell?
Schauen Sie sich den Artikel über die Finanzierung im BGE-Portal an (auf Wiederholung des Links verzichte ich). Inzwischen gibt's sogar Diplomarbeiten darüber.
Blacky007 (19.02.2009, 16:40 Uhr)
@iovialis - 50.000 Bundesbürger träumen
vom Schlaraffenladn und wollen ein bedingungsloses Grundeinkommen und kein einziger, von diesen Träumern, kann erklären, wo das ganze Geld denn herkommen soll! Warum stellen wir nicht gleich jedem Bundesbürger eine eigene Gelddruckmaschine in die Küche, wäre viel einfacher, dann sparen wir uns auch gleich noch die ganze Verwaltung dafür.
Sternchen2020 (19.02.2009, 16:35 Uhr)
@admin und @netter-fahrer
qadmin: es passiert bei den Werbeeinblendungen, die von rechts oder links reinruckeln. Firefox ist stärker betroffen, als IE. Da viele bevorzugt Firefox nutzen, wäre es klassse, wenn es problemloser funktioniert.
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@netter_fahrer: ich sehe ganz gerne Werbung, manch eSachen sind durchaus klasse gemacht.
iovialis (19.02.2009, 16:14 Uhr)
Kein Wort zur BGE-Petition
Am 17.02.09 endete die Petition von Susanne Wiest für ein Grundeinkommen. Gestern verbreitete die dpa die Information und viele Zeitungen berichteten. Herr Götz Werner machte sich für diese Petition stark und rief öffentlich zur Mitunterzeichnung auf.
Bei Spiegel-Online ist allerdings im Forum zu lesen:
Es ist doch sehr verwunderlich, dass kaum eines der großen deutschen Nachrichtenportale der etablierten Presse über den erstmaligen Erfolg einer Petition berichtet? Die Tatsache, dass diese Petition existierte mag man ja noch ausblenden dürfen. Wenn sich aber über 50000 Bundesbürger mit Name und Adresse registrieren so ist das mehr als bemerkenswert.
Mehr Informationen:
http://www.bge-portal.de
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