"Arithmogriph" Mathematische Symbolrätsel

Knobeln, bis der Arzt kommt: Das Programm "Arithmogriph" schreibt ein Symbolrätsel auf den Bildschirm, das auch von Pisa-Blindbeherrschern nicht so einfach zu knacken ist. Wer möchte, druckt die Rätsel auch aus.

Kreis plus Quadrat gleich Raute. Viele Anwender kennen die Symbolrätsel aus der Fernsehzeitschrift oder den Rätselgazetten. Sie geben meist eine einfache Matheaufgabe vor, bei der allerdings sämtliche Zahlen durch Symbole ersetzt wurden. Das Ziel bei diesen Rätseln ist, passend zu allen Symbolen herauszufinden, welche Zahlen sie eigentlich darstellen. Werden alle Symbole durch die korrekten Ziffern ausgetauscht, geht die Gleichung auf.

Das Programm "Arithmogriph" generiert Rätsel dieser Art ganz simpel per Mausklick. Dabei weisen die Aufgaben einen sehr hohen Schwierigkeitsgrad auf. Ein Rätsel besteht aus drei waagerechten Minus-Gleichungen, die zugleich auch senkrecht miteinander verknüpft sind. Jeweils zwei dreistellige Zahlen werden dabei voneinander subtrahiert, um auf diese Weise das Ergebnis zu bilden.

Arithmogriph 2.0.2

System

ab Windows 98

Autor

Thomas Freissler

Sprache

Deutsch

Preis

10 Euro

Größe

6 MB

Hilfe durch das Lösungsgitter

In den Gleichungen kommen zehn Symbole vor - für jede Ziffer von der Null bis zur Neun eins. Ein Lösungsgitter hilft dabei, das Rätsel zu knacken, ohne dabei alle möglichen Symbol-Zahlen-Kombinationen im Kopf jonglieren zu müssen. Im Lösungsgitter sind hinter jedem Symbol alle zehn Ziffern zu sehen. Ein Mausklick auf eine Zahl streicht sie durch - etwa wenn sich der Spieler ganz sicher ist, dass diese Ziffer auf gar keinen Fall zum Symbol passen kann. Ein Doppelklick auf eine Ziffer verknüpft diese mit dem Symbol. Automatisch tauscht das Programm alle entsprechenden Symbole im Rätsel gegen die gewünschte Zahl aus. Geht das Rätsel nicht auf, lassen sich diese Zuweisungen auch wieder zurücknehmen.

Keine Frage: "Arithmogriph" ist kein Rätsel, das sich in fünf Minuten knacken lässt. Hier darf gerne etwas länger gegrübelt werden. Wer sich festgebissen hat, kann immerhin die Lösung abrufen. Etwa, um festzustellen, dass es sie überhaupt gibt. Ansonsten verzweifelt man ja schnell am Symbolspaß. Wer möchte, kann ein begonnenes Spiel auch speichern, um es zu einem späteren Zeitpunkt wieder fortzuführen. Noch besser: Die Rätsel lassen sich - mit der Lösung auf einem separaten Blatt - auch ausdrucken. In diesem Fall können sie etwa in der Schule gelöst, während einer Pause im Schichtdienst geknackt oder in einer Vereinszeitschrift abgedruckt werden. Die Demo arbeitet 30 Tage lang.

Download beim Hersteller: www.arithmogriph.com

Carsten Scheibe

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