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"Koi Solitaire": Knobelspaß im Fischteich

Kartenpatiencen sind für viele Anwender das Mittel der Wahl, um am eigenen Rechner Entspannung nicht nur zu suchen, sondern auch zu finden. Das Spiel "Koi Solitaire" variiert die klassische Spielidee und macht daraus ein spannendes Casual Game.

Ein kleines japanisches Mädchen bekommt die Aufgabe, die Gärten in der Stadt zu verschönern. Auf diese Weise verdient sie sich etwas Geld dazu und kann außerdem dafür sorgen, dass die Traditionen in Sachen Feng Shui eingehalten werden. Am Ende sind aus trostlosen Rasenäckern wunderschöne japanische Ziergärten geworden, die mit ihren Brücken, Koi-Teichen und Pflanzenkübeln bereits beim Ansehen für Entspannung sorgen. Bei ihrer Arbeit legt sich das Mädchen die Karten. Wer ihr dabei hilft, die Karten richtig auf dem Bildschirm anzuordnen, kann dabei zusehen, wie der Ziergarten fast von alleine entsteht.

Koi Solitaire ist sehr einfach zu spielen. In jedem Level zeigt sich eine brache Fläche, auf der viele leere Kartenanlegestellen zu sehen sind. Eine erste Anlegestelle ist bereits belegt, hier ist eine einzelne Karte zu sehen. Um das Spielfeld herum zieht sich ein Schlauch. Hier wandern neue Karten um das Spielfeld herum. Sie müssen mit der Maus aufgenommen und auf dem Spielfeld angelegt werden, bevor sie wieder aus dem Spielbereich verschwinden - denn dann wäre der Level verloren.

Koi Solitaire

System

ab Windows 98

Autor

Puzzle Lab

Sprache

Deutsch

Preis

14,90 Euro

Größe

ca. 23 MB

Eine aufgenommene Karte lässt sich immer dann auf dem Spielfeld anlegen, wenn die benachbarte und bereits ausliegende Karte einen um eins niedrigeren oder höheren Wert aufweist. Karten verschwinden immer dann samt Anlegestelle, wenn alle benachbarten Felder belegt wurden. Dann zeigt sich an ihrer Stelle ein erstes Stück des fertigen Gartens.

Angenehme Wohlfühlkulisse

Koi Solitaire ist sofort verständlich und macht der ganzen Familie Spaß. Die sehr schöne Grafik, die professionellen Animationen und die immer wieder neu gestalteten Levels sorgen für eine angenehme Wohlfühlkulisse, wie man sie von den modernen Casual Games her gewöhnt ist. Für mehr Abwechslung sorgt der stetig ansteigende Schwierigkeitsgrad. So werden nicht nur die Felder mit den Anlegestellen zunehmend immer größer. Hinzu kommen viele Extras und Powerups. So bekommt es der Spieler schon bald mit Joker- und Fragezeichen-Karten zu tun. Er stoppt die Zeit mit einer Sanduhr, lässt überflüssige Karten im Papierkorb verschwinden oder versucht, aus vier Karten eine Straße zu bilden. Das Spiel lässt sich ohne Bezahlung 60 Minuten lang auf dem eigenen Rechner ausprobieren.

Download beim Hersteller: www.deutschland-spielt.de

Carsten Scheibe
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