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"TicketCreator": Jeder findet seinen Platz

Kirchen, Theatergruppen, Musikbands und andere Veranstalter, die regelmäßig Räume mit zahlender Kundschaft füllen, können auf den TicketCreator setzen. Das vielseitige Tool richtet am Bildschirm Räume mit Sitzplätzen ein, um dann die entsprechenden Eintrittskarten auszudrucken.

Probleme treten leicht dort auf, wo sie nie erwartet werden. Die durch die Lande tingelnde Schauspielgruppe hat sich vielleicht perfekt um ihren eigenen Auftritt gekümmert, neue Kostüme geschneidert und Beleuchtung und Soundanlage im Griff. Was ist aber, wenn die Gäste kommen? Selbst bei einem kleinen Raum mit vielleicht 50 Sitzplätzen ist es alles andere als einfach, die verfügbaren Plätze gezielt zu verkaufen. Und wie soll man den Gästen anschließend klarmachen, wo sie sich zu setzen haben?

Bei Problemen dieser Art tritt der TicketCreator als Retter in der Not auf. Das hochgradig spezialisierte Programm übernimmt ohne Probleme den Job des Platzanweisers. Bevor die ersten Karten ausgedruckt werden, richtet die Software am Bildschirm einen virtuellen Raum mit der passenden Bestuhlung ein. Dabei ist es möglich, auch komplex aufgebaute Räume mit Balkonen, einem Parkett oder einem Seitenschiff für den Bildschirm zu adaptieren. Das Programm kommt auch damit klar, dass die Karten unterschiedlich teuer sind - abhängig davon, wo der Gast gerne sitzen möchte.

Kartendruck inklusive

Sobald alle Vorbereitungen abgeschlossen sind und der TicketCreator weiß, welche Sitze es gibt und wie teuer sie sind, geht es auch schon an den Verkauf. Einzelne Plätze lassen sich etwa an der Abendkasse verkaufen - sie werden in der Platzansicht gleich als "verkauft" markiert. Wichtiger ist, dass die Software umgehend eine Karte ausdrucken kann, die alle wichtigen Daten zur Veranstaltung nennt (Ort, Datum, Uhrzeit) und passend dazu auch noch den Sitzplatz ausweist. Die optische Gestaltung dieser Karten übernimmt der TicketCreator gerne - auch in unterschiedlichen Formaten. Entsprechende Pappvorlagen in A4 mit Perforationskante gibt es im Fachhandel. Der Entwickler empfiehlt, die Vorlagen in der Druckerei vierfarbig vordrucken zu lassen, sodass nur noch die Daten zur aktuellen Veranstaltung und zum Sitzplan einzufügen ist. Wer die Rückseiten der Karten mit Werbung füllt, hat nicht nur den Druckpreis schnell wieder eingespielt, sondern leicht auch den Kaufpreis für die Software.

TicketCreator Professional 5.0.2

System

ab Windows 98

Autor

Johannes Lutz

Sprache

Deutsch

Preis

ab 149 Euro

Größe

5,5 MB

Die Professional-Version erlaubt es bereits Chören, kleinen Kinos, Vortragsreisenden oder Buchläden mit Lesungen, ihre Eintrittskarten auszudrucken. Zusätzliche und noch etwas teuerere Editionen der Software kommen auch mit Reservierungen und mit Dauerkarten zurecht oder drucken fälschungssichere Karten mit Barcodes aus. Die Testversion ist funktional nicht eingeschränkt, druckt allerdings einen kleinen Shareware-Hinweis mit auf die Karten.

Download beim Hersteller: www.ticketcreator.de

Carsten Scheibe