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"Tony Hawk's Proving Ground": Von Posern, Profis und Prolls

"Skate" hat erst kürzlich bewiesen, dass ein gutes Skateboard-Game nicht zwangsläufig auf ein arcadelastiges Gameplay setzen muss. "Tony Hawk's Proving Ground" pfeift darauf und vertraut nach wie vor auf seit Jahren bewährte Elemente: Combos, Mega-Combos und abartig krasse Hardcore-Combos.

Kaum liegt der aktuellste "Tony Hawk's"-Titel in der Konsole, stellt sich beim Großteil der Spieler ein wohliges Gefühl der Vertrautheit ein. Gleich nach dem Intro springen sie auf das Board und vollführen erste halsbrecherische Kunststückchen. Sie rutschen an Geländern entlang, flippen in der Halfpipe und verknüpfen mehrere Moves mittels Manuals zu einer Combo. Erst nachdem sich der Gamer davon überzeugt hat, dass die Steuerung unverändert geblieben ist, macht er sich mit der Hintergrundgeschichte vertraut. Anstatt jedoch die Spitze einer wie auch immer gearteten Rangliste zu erklimmen, stehen dem Spieler diesmal gleich drei Karrierepfade offen: als Hardcore, Skater und Rigger.

Für die erstgenannte Fraktion bedeuten die rollenden Bretter die Welt, die Jungs legen keinen Wert auf Publicity. Die Skater wollen indes mit ihrem Sport berühmt werden und posieren regelmäßig vor der Kamera. Und bei Riggern handelt es sich um Skateboarder, die immer auf der Suche nach Spots sind, die noch niemand geskatet hat. Um dieses Ziel zu erreichen, bauen sie die Locations nach ihren Wünschen um. Hier kommt der integrierte, aus dem Vorgänger bekannte Editor ins Spiel. Und obwohl natürlich alle Ziele erreicht werden müssen, sorgt dieses Feature für reichlich Abwechslung.

Gut: Im Verlauf der Karriere lernt der Skater neue Kunststücke, darunter die "Nail the Trick"-Varianten "Manual" und "Grab". Schaltet der Spieler in diesen Modus, läuft das Geschehen in Zeitlupe ab. Arme und Beine lassen sich dann mit den beiden Analog-Sticks steuern. Ebenfalls neu ist unter anderem der "Aggro-Kick", der für bisher nicht gekannten Speed sorgt.

Darüber hinaus muss der Konsolen-Skater aber auch die aus dem letzten Teil bekannten Spot-Challenges absolvieren. In diesen Wettbewerben kann der Spieler zeigen, wie gut er das Grinden, Wallriden und Springen beherrscht. Drei verschiedene Ziele sorgen einmal mehr dafür, dass selbst "Tony Hawk's"-Neulinge halbwegs auf ihre Kosten kommen und Frust, wie ihn etwa Käufer des EA-Konkurrenten "Skate" bei manchen Aufgaben verspüren, vermieden wird. Mit dabei sind natürlich auch die beliebten "Klassik"-Herausforderungen sowie Film- und Fotoziele.

Tony Hawk's Proving Ground

Hersteller/Vertrieb

Neversoft/Activision

Genre

Sport

Plattform

PlayStation2, Nintendo DS, PlayStation3, Wii, Xbox 360

Preis

ca. 35 / 50 / 60 Euro

Altersfreigabe

ab 6 Jahren

Doch "Tony Hawk's Proving Ground" hat auch seine mauen Momente. Grafisch kommt der mittlerweile neunte Aufguss nicht an die opulente Optik von "Skate" heran. Aber auch beim Gameplay ist nicht alles in Butter. Zum einen ist bei einigen Spot-Challenges nicht klar, was eigentlich zu tun ist. Noch nerviger: Bei Foto-Aufgaben muss der Spieler selbst den Auslöser drücken, indem er den rechten Stick nach unten drückt - was sich wiederum nicht immer positiv auf die Landung auswirkt. Trotzdem ist "Tony Hawk's Proving Ground" im direkten Vergleich zu "Skate" der einsteigerfreundlichere und launigere Titel, keineswegs aber der realistischere.

Artur Hoffmann/Teleschau / TELESCHAU
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Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.