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Computerspiele: So funktioniert die Alterskennzeichnung

Für die Kennzeichnung von Computer- und Videospielen ist die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) zuständig. Der Handel darf Kindern und Jugendlichen nur deutlich gekennzeichnete Spiele zugänglich machen.

Eine Freigabe ohne Altersbeschränkung erhalten Spiele, die für Kinder jeden Alters unbedenklich sind. Das heißt aber nicht, dass diese für jüngere Spieler verständlich oder beherrschbar sein müssen. Ebenfalls ohne Altersbeschränkung werden Info- und Lernprogramme eingestuft.

Die

Freigabe ab sechs Jahren

gibt es für Spiele, die kleinere Kinder womöglich in "unheimliche Spielräume" versetzen oder durch Aufgaben und Geschwindigkeit belastend für sie sein könnten.

Freigegeben ab zwölf Jahren

werden Spiele mit kampfbetonten Spielaufgaben, in denen Gewalt jedoch nicht in alltagsrelevante Szenarien eingebunden ist.

Eine

Freigabe ab sechzehn Jahren

erfolgt bei bewaffneter Action in fiktiven oder historischen Kriegsszenarien.

Keine Jugendfreigabe erhalten Spiele, die die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen beeinträchtigen können. Sie dürfen nur an Erwachsene verkauft werden. Bei noch extremeren Spielen (z. B. Gewaltverherrlichung) verweigert die USK die Kennzeichnung.

Damit ist der Weg frei für eine

Indizierung

des Titels.

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