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PROGRAMMHINWEIS: Videos mal anders

Programm: PowerDVD 3.0

System: Windows 3.1/95/98/ME/NT/2000

Autor: Cyberlink

Preis/Sprache: 49,50 Dollar/Englisch

Dateigröße: 3.296 kb

Die DVD kommt. Die Hersteller der Wunderspeicherscheibe krempeln schon einmal die Ärmel hoch, um der VHS-Kassette den entscheidenden Knock-out zu verpassen. Mit einem DVD-Laufwerk und der passenden Decoder-Software lassen sich die hochauflösenden Filme auch am PC-Bildschirm sichten. PowerDVD ist ein Decoder der ersten Wahl. Im letzten Jahr wurden bereits dreimal so viele DVD-Titel verkauft wie noch im Vorjahr. Schon heute macht die DVD gut zwanzig Prozent vom Kaufkassettenumsatz aus. Jetzt, da die Preise der DVD-Geräte und DVD-ROM-Laufwerke stark fallen, wird die speicherintensive Silberscheibe für alle Anwender interessant. Viele moderne Computer bieten bereits von Hause aus ein integriertes DVD-Laufwerk an. Dank gestiegener Prozessorleistungen kann die Anschaffung einer teuren MPEG-Decoderkarte entfallen. Um das Dekodieren der Filme kann sich auch eine Software kümmern. PowerDVD sorgt dafür, dass die neuesten Hollywood-Streifen in höchster Auflösung auf dem Monitor abgespielt werden. Wer einen 21-Zöller einsetzt, kommt in Kinogenuss pur. Das Programm erkennt eine neue eingelegte DVD selbstständig und startet die Wiedergabe. Ein schmales Bedienpanel ersetzt die Fernbedienung. Hier kann der Zuschauer per Mausklick das Menü der DVD laden, zu einem bestimmten Kapitel vorspulen oder die Wiedergabe pausieren. Gelungen ist, dass sich mitten im Film Bookmarks setzen lassen. Sie können später jederzeit wieder angesprungen werden, um ein lästiges Spulen zu vermeiden. PowerDVD ändert auch die Sprache der Wiedergabe oder der Untertitel, bietet eine Zoomfunktion, fertigt einen Screenshot an oder schaltet eine Kindersicherung an. Dieser Zugriffsschutz verhindert, dass sich Kinder Filme auf dem PC anschauen, die für ihre Altersstufe noch nicht freigegeben sind. Der DVD-Film lässt sich wahlweise im Fenster oder im Vollbildmodus anschauen. Wer mit PowerDVD zurecht kommt, nutzt den edlen Player auch, um Musik-CDs, Musikdateien (MIDI, MP3, Wave) oder normale Videos (MOV, QT, MPEG) abzuspielen. Die Demo setzt DirectX voraus und ist 30 Tage lang einsatzbereit. Die Testversion läuft immer eine halbe Stunde am Stück.

Carsten Scheibe

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