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TESTS: AB-Clock 1.0

Wer in den Systemtray schaut, tut dies oft nur, um die aktuelle Uhrzeit abzulesen. AB-Clock fügt zur altbewährten Zeitangabe auch noch den Wochentag und das Datum hinzu. Wetten, dass der Blick jetzt noch häufiger auf den Systemtray schweift? Mehrmals am

Programm: AB-Clock 1.0

System: Windows 95

Autor: Oliver Grahl

Preis/Sprache: 14,95 Euro / deutsch

Dateigröße: 798 KB

Wer in den Systemtray schaut, tut dies oft nur, um die aktuelle Uhrzeit abzulesen. AB-Clock fügt zur altbewährten Zeitangabe auch noch den Wochentag und das Datum hinzu. Wetten, dass der Blick jetzt noch häufiger auf den Systemtray schweift?

Mehrmals am Tag stellt sich die Frage, welcher Wochentag eigentlich ist und welches Datum wir schreiben. Der Kalender der Schreibtischunterlage ist meist vollgestellt und nicht so ohne Weiteres einzusehen. Bleibt der Ruf zum Kollegen: »Manni, was für ein Tag is¿n heute?«

Doch Rettung ist unterwegs. Oliver Grahl, selbst schwer genervt von der eigenen alltäglichen Unkenntnis, hat mit der AB-Clock die Armbanduhr für den Computer erfunden. Das kleine Tool tauscht die alte Digitaluhr von Windows gegen eine neue Anzeige aus, die auch noch den Wochentag und das Datum listet wahlweise statisch, im Wechsel oder als Laufschrift unter Verwendung einer beliebigen Schriftart und Farbe. Wie der Text der Anzeige genau gesetzt wird, bestimmt der Anwender selbst in den Programmoptionen, die aus dem Kontextmenü heraus aufgerufen werden.

Doch damit nicht genug. Das Tool gibt notfalls im Viertelstundentakt Laut, um auf die verstreichende Zeit hinzuweisen. Ein Kalender und eine Alarmfunktion mit Terminwarner gehören ebenfalls zum Leistungsumfang der kleinen Software. Ein Systemmonitor und ein kleiner Wecker runden das Programm ab. Gelungen ist die Tatsache, dass viele Zusatzinformationen wie eben die Uhrzeit einer anderen Zeitzone oder die aktuelle Prozessorleistung nicht in separaten Fenstern abgefragt werden müssen, sondern ganz simpel auch im Tooltipp zum Abruf bereit stehen. Die Testversion lässt sich 30 Tage lang frei nutzen.

Carsten Scheibe

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