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TESTS: Galactic Patrol 1.51

Kennen Sie noch die bunten Konsolen-Ballerspiele aus den frühen Achtzigern? Space Invaders, Galaga, Phoenix oder Galaxian Pulse? Wem beim Klang dieser Namen der Puls ansteigt, der sollte unbedingt das Spiel Galactic Patrol ausprobieren. Das DirectX-Spiel schafft es kongenial,

Programm: Galactic Patrol 1.51

System: Windows 95

Autor: Monkey Byte Development

Preis/Sprache: 14,95 US-Dollar / englisch

Dateigröße: 2.600 KB

Kennen Sie noch die bunten Konsolen-Ballerspiele aus den frühen Achtzigern? Space Invaders, Galaga, Phoenix oder Galaxian Pulse? Wem beim Klang dieser Namen der Puls ansteigt, der sollte unbedingt das Spiel Galactic Patrol ausprobieren. Das DirectX-Spiel schafft es kongenial, den Charme der alten Klassiker ins neue Jahrtausend zu entführen. Und das auch noch in 3D.

In 25 Leveln und insgesamt über 300 Waves greifen einmal mehr die Aliens so gradlinig wie dämlich an. Diesmal lassen sie sich aber nicht im Kamikaze-Verfahren von der oberen Bildschirmhälfte nach unten fallen, sondern starten ihre Invasion vom Zentrum des Monitors aus. Diese ungewöhnliche 3D-Perspektive, bei der die Aliens erst ganz klein im Zentrum sichtbar werden und dann stetig anwachsend zu den Seiten ausschwärmen, ist schwer zu fassen. Deswegen hilft ein Zielmarker am eigenen Raumschiff dabei, die Weltraumflitzer der Angreifer besser ins Visier zu nehmen und mit einem schnellen Tastendruck zu eliminieren. Galactic Patrol macht aber nicht nur Spaß, weil es einmal mehr das klassische Einer-gegen-alle-Syndrom befriedigt. Hier stimmt einfach alles. Die Raumschiffe der Aliens und die Sounds sind absolut »Retro« und atmen den Geist vergangener Jahre. Die 3D-Animationen hingegen sind modern, das Spiel rasend schnell und die Power-Ups gefährlich und in ihrer Wirkung durchschlagend. Das Adrenalin sprudelt durch die Adern der Spieler, die einmal mehr versuchen, die Galaxis vor dem Abschaum ferner Wurmlöcher zu retten.

Cool ist übrigens auch, dass Galactic Patrol beim Start des Spiels automatisch nach einer Musik-CD im Laufwerk sucht und diese anspielt, um so für die Hintergrundmusik zu sorgen.

Carsten Scheibe

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