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Babbel, Freeletics, Kitchen Stories Diese Deutschen mischen den App Store auf

Apples App Store begann vor sechs Jahren, die Smartphone-Welt umzukrempeln. Mittlerweile sind die Anwendungen eine Milliardenindustrie - und auch Deutsche mischen mit. Doch nicht jede App ist ein Hit.

Eine Kamera-Anwendung, Börsenkurse, Google Maps, dazu eine kleine Wetter-Übersicht: Beim ersten iPhone war das Software-Angebot vergleichsweise mau. Kein Wunder: Den App Store gab es zum Start im Juni 2007 noch nicht. Erst im Sommer 2008 startete Apple den Softwareladen, zum Start gab es 500 Apps. Innerhalb eines Jahres vervielfachte sich das Angebot auf 50.000 Anwendungen, heute gibt es mehr als 1,4 Millionen Anwendungen für iPhone, iPad und iPod Touch.

Mittlerweile ist aus dem Geschäft mit den kleinen Kacheln eine Milliardenindustrie geworden, die nicht nur Apple und Google jede Menge Geld in die Kassen spült. Knapp 500.000 Jobs sind durch den App Store entstanden, bis heute wurden Entwicklern weltweit mehr als 25 Milliarden US-Dollar von Apple ausgezahlt. Über 6,5 Milliarden gingen dabei an europäische Entwickler. Nicht berücksichtigt sind in diesen Zahlen die Einnahmen aus Googles Play Store oder Microsofts Software-Laden, diese kommen noch einmal dazu.

Doch nicht jede App wird automatisch ein Hit. Eine Untersuchung von "Adjust" zeigt, dass 83 Prozent nie in den Top-Listen der einzelnen Rubriken auftauchen - das sind vier von fünf Apps. Nötig sind deshalb innovative Konzepte, denn kein Mensch braucht den zehnten Angry-Birds-Klon. Dass es auch anders geht, beweisen auch einige deutsche Entwicklerschmieden. Wir stellen fünf Entwickler vor, die mit coolen Ideen punkten konnten.

Babbel

Die Sprachsoftware Babbel ist eine der erfolgreichsten deutschen Apps. Mittlerweile werden Kurse für 14 Sprachen angeboten, darunter Englisch, Italienisch, Dänisch und Russisch. Die App wurde mehr als 25 Millionen mal installiert, knapp die Hälfte der Installationen landete auf iOS-Geräten. Mittlerweile beschäftigt die in Berlin ansässige Lesson Nine GmbH mehr als 300 Mitarbeiter.

Beatbuddy HD

Der Hamburger Entwicklerschmiede Threaks ist mit dem Musik-Spiel Beatbuddy HD ein Achtungserfolg gelungen. Bisher gab es mehr als 700.000 Downloads für iOS-Geräte und PC.

Freeletics

Die Fitness-App Freeletics wurde seit Januar 2014 über 1,5 Millionen Mal für iOS heruntergeladen. Weltweit sollen mehr als drei Millionen Menschen mit dem Programm der Münchner Firma trainieren. Das Unternehmen hat 50 Mitarbeiter.

Kitchen Stories

Die Kochschule "Kitchen Stories" ist mit 4 Millionen Downloads in knapp einem Jahr auch ein App-Schwergewicht. Das Berliner Unternehmen hat 20 Mitarbeiter.

EyeEM

Ebenfalls aus Berlin kommt EyeEm, ein Marktplatz für Fotografen. Die kostenlose App knackte bereits die 10-Millionen-Marke.

cf

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