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Editorial: Schneller, höher, weiter - um jeden Preis?

Liebe stern-Leser!

Tour-Sieger Floyd Landis ist wohl endgültig des Dopings überführt, Jan Ullrich durfte zum Rennen gar nicht erst antreten - die Empörung ist wieder einmal groß. Doch machen wir uns nichts vor: Doping ist nicht nur ein Problem des Spitzensports, wo es für Athleten und Sponsoren um Millionen geht. Auch ganz normalen Menschen ist heute jedes Mittel recht, um besser zu sein als der Konkurrent - im Beruf genauso wie in der Freizeit.

stern-Reporter haben in allen Lebensbereichen nach Anzeichen von Doping gesucht - und wurden fast überall fündig: beim Zoll, der Berge von Aufputschmitteln, harten Psychodrogen und Muskel-Hormonen beschlagnahmt. Bei Ärzten, die beinahe täglich von Freizeitsportlern um High-Tech-Dopingmittel wie Epo angefleht werden. In Kliniken und Universitäten, wo es nicht selten die Mediziner selbst sind, die sich mit Drogen im Stress-Alltag über Wasser halten. Beim Unternehmensberater, der die Nerverei der Steuererklärung und Ärger über den Verkehrsstau mit Medikamenten übersteht. Beim Messebauer, der endlose Arbeitstage wegsteckt - dank Kokain im Werkzeugkoffer.

Unsere Titelgeschichte über "die gedopte Gesellschaft" beginnt auf Seite 84.

Ein "fast historisches Ereignis" nannte Angela Merkel ihren Integrationsgipfel im Kanzleramt. Doch eine Antwort auf die Frage, wie Ausländer besser in die deutsche Gesellschaft eingebunden werden können, hat die Politik nicht. Auf einem Grünen-Kongress in Berlin zum Thema "Jung, männlich, Migrant = Verlierer?" fiel stern-Redakteurin Franziska Reich bei einer Podiumsdiskussion Zijad auf, ein Muslim aus dem ehemaligen Jugoslawien, der heute in Hessen lebt. Nach all den hochwissenschaftlichen, trockenen, komplizierten Diskussionen fand sie ihn erfrischend klar: "Wer mich dumm anmacht, dem schlag ich die Zähne ein", sei früher seine Devise gewesen, sagte Zijad. "Respekt hieß für mich, dass die Leute auf der Straße Angst vor mir hatten." Erst in einem Boxklub, der zu einem Jugendzentrum gehört, habe er gelernt, dass Respekt eigentlich nichts mit der Angst anderer zu tun hat, sondern mit eigener innerer Stärke.

Franziska Reich und Fotograf Hardy Müller reisten nach Offenbach, um das Boxprojekt kennen zu lernen. Dort trafen sie afghanische Jugendliche, die sie mitnahmen in ihre ganz andere (Parallel-) Welt. Jungs, von denen viele Ärger mit der Polizei haben. Die meistens rumhängen und nicht wissen, was sie vom Leben wollen. Und die den Islam als Schutzschild benutzen, um ihr einziges Privileg zu behalten: ihre Macho-Männer-Macht. Die Reportage, ein Lehrstück über gescheiterte Ausländer-Integration, finden Sie auf Seite 30.

Kaum ein Journalist

kennt Kuba so gut wie Sven Creutzmann. Der 44-Jährige ist der einzige Fotograf, der in der sozialistischen Republik für deutsche Medien eine permanente Akkreditierung hat. Seit 16 Jahren fotografiert er die Revolution aus nächster Nähe. Creutzmann hat keinen wichtigen Auftritt von Fidel Castro verpasst. Gemeinsam mit stern-Reporter Joachim Rienhardt, der die Insel ein halbes Dutzend Mal besuchte, porträtiert er in diesem Heft das Land, das nach dem vorläufigen Abgang des Comandante am Scheideweg steht. Sie sprachen mit engen Freunden und erbitterten Gegnern des Máximo L'der, besuchten Castros Geburtsstätte in Birán, wo er einmal seine letzte Ruhe finden soll. Castros Freund Pablo Armando Fernández war sich sicher, dass dies noch eine Weile dauern wird: "Fidel ist kein normaler Mensch. Das ist ein Überirdischer." Die Fotoreportage über "Castros Kuba" lesen Sie ab Seite 54.

Herzlichst Ihr

Thomas Osterkorn

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18jähriger Kater und Welpe geht das?
Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich eigentlich nicht So gut auf Hunde zu sprechen also wenn ein Hund an seinem Garten vorbeigeht springt er schon hinterm Zaun ein bisschen hoch und fängt an zu fauchen. Denkt ihr nicht das Man wird vorsichtiger Eingewöhnung es schaffen könnte dass die beiden sich verstehen? LG und danke im Voraus