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Feedback: Wie sagen Schüler zur Teilnahme am Wettbewerb?

Schüler spielen Gründer: Was sagen vier Teams abschließend über den Wettbewerb und ihre Erfahrungen? Was haben sie in der Zeit gelernt?

Schüler spielen Gründer: Was sagen vier Teams abschließend über den Wettbewerb und ihre Erfahrungen? Was haben sie in der Zeit gelernt?

Das Team Freeze gewann bei der StartUp-Werkstatt 2003 den ersten Platz

Was nehmt ihr aus der Teilnahme an der StartUp-Werkstatt für euer weiteres Leben mit?

Wir nehmen sehr viel für unsere Zukunft mit: Grundsätzlich kann man die erworbenen Fähigkeiten aus der StartUp-Werkstatt in zwei Kategorien unterteilen. Zum einen der fachliche Gedanke: Wir erarbeiten in der Schule wirtschaftliche Situationen auf theoretischer Ebene, mit Hilfe der StartUp-Werkstatt konnten wir diese in die Praxis umsetzten. Die Werkstatt bietet außerdem die Möglichkeit, sich unternehmerisch "auszutoben", Entscheidungen zu treffen, was uns enormen Spaß bereitet hat. Genau deshalb haben wir uns dazu entschlossen, nun ein reales Unternehmen zu gründen. Außerdem macht eine Urkunde, nach der man unter 850 Teams den 1. Platz erringen konnte, im Anhang einer Bewerbung immer Eindruck! Zum zweiten hat die Teilnahme sicherlich auch unsere sozialen Fähigkeiten wie Teamwork etc. gestärkt. Nicht nur das gemeinsame Lösen der Aufgaben, sondern auch das Vorstellen von Unternehmenskonzepten oder Produkten hat uns geprägt.

Was hat sich im letzten Jahr für euch persönlich verändert? Was habt Ihr erlebt?

Wir sind als Team viel enger zusammen gewachsen und nähern uns einem sehr schlanken Management. Ein Beispiel dafür ist, dass am Anfang häufig Missverständnisse durch oberflächliche Kommunikation entstanden sind. Inzwischen konnten wir diese Fehlerquelle durch prägnantere Formulierungen beheben, aber auch dadurch, dass wir uns jetzt sehr gut kennen. Wie gesagt, wir sind als Team einfach sehr nah zusammen gerückt.

Das Abi steht vor der Tür. Wie sieht es mit euren konkreten Berufsvorstellungen aus? Und welche Rolle hat die StartUp-Werkstatt dabei gespielt?

Versicherungskauffrau, Informatikkauffrau oder Studenten in BWL. Weitere Zukunftspläne sind noch nicht klar definiert. Einige absolvieren erst den Zivildienst und starten ein Jahr später durch. Die Werkstatt hat bei einigen den Berufswunsch geändert, bei anderen die Zielrichtung gestärkt. Das Unternehmertum macht bei uns den gemeinsamen Nenner aus. Deshalb werden wir uns auch nach dem Abitur weiter treffen und zusammen arbeiten.

Das Team KLEe Alten Service belegte bei der StartUp-Werkstatt 2003 den fünften Platz

Was hat euch die StartUp-Werkstatt gebracht?

Einen sehr umfassenden Einblick in die Unternehmenswelt.

Was nehmt ihr aus der Teilnahme am Spiel bzw. am Future Camp für euer weiteres Leben mit?

Das Spiel selbst und natürlich auch das Future Camp haben uns sehr viel Spaß bereitet. Viel gelernt haben wir über effektives Arbeiten im Team und über Zeiteinteilung. Das sind Dinge, die wir auf jeden Fall im späteren Leben brauchen werden.

Das Team SafetyCAR belegte bei der StartUp-Werkstatt 2002 den ersten Platz

Welche Impulse hat Euch die "Unternehmertätigkeit" während der aktiven Spielphase für das tägliche Leben gegeben?

Sie rückte den Gedanken, sich in der Realität selbstständig zu machen, in unser Blickfeld. Außerdem faszinierten die Bereiche Wirtschaft und Unternehmensgründung alle Teammitglieder, obwohl wir zuvor eher andere Interessensschwerpunkte hatten. Außerdem haben wir gelernt, uns selber besser einzuschätzen und mit Kritik umzugehen.

Was ist Eurer Meinung nach wichtig für eine qualifizierte Teilnahme an der StartUp-Werkstatt?

Eine Idee, ein Team und Entschlossenheit. Wichtig ist eine Identifikation mit dem eigenen "Unternehmen" und die Stärke, das Projekt auch bis zum Schluss durchzuziehen. Außerdem muss man sich auf Konflikte einstellen, mit ihnen umgehen und sie auch lösen können. Man darf besonders in Tiefphasen im Team niemals die Flinte ins Korn werfen.

Das Team SensoLux belegte bei der StartUp-Werkstatt 2002 den dritten Platz

Was ist für euch das Besondere an der StartUp-Werkstatt?

Das Besondere an der Werkstatt ist die Wissensvermittlung sowohl im wirtschaftlichen als auch im sozialen Bereich sowie der Effekt, dass man mit einer Menge Spaß auch noch sehr viel lernen kann. Außerdem war es eine völlig neue Herausforderung, sich diese Kenntnisse selbst anzueignen und zu erarbeiten, anstatt sie vom Lehrer vermittelt zu bekommen. Die Erfahrungen, die wir im Bereich Wirtschaft gesammelt haben, gehen weit über den Gemeinschaftskunde-Unterricht hinaus.

Wie hat euch die Zusammenarbeit im Team gefallen, was war für euch besonders wichtig?

Die StartUp-Werkstatt vermittelt nicht nur Wirtschaftswissen, sondern fordert und fördert die Teilnehmer auch im Bereich des Teamworks. Es war für uns sehr lehrreich und interessant, über einen längeren Zeitraum hinweg in einem festen Team zusammenzuarbeiten: Es gab Konflikte zu lösen, Schwierigkeiten zu bewältigen, aber wir hatten auch sehr viel Spaß und wurden durch das gemeinsame Zeit schließlich zu einem tollen Team zusammengeschweißt!

"Über 15.000 Schülerinnen und Schüler haben bislang mit der StartUp-Werkstatt Wissen aus der Wirtschaftswelt von der Theorie in die Praxis umgesetzt. Dabei haben sie mit ihren Geschäftskonzepten bewiesen, dass sie gute Ideen haben, sich frühzeitig um ihre berufliche Zukunft kümmern und dabei wichtige Erfahrungen auch für ihre persönliche Entwicklung sammeln", betont Nadja Töpper, Projektleiterin der StartUp-Werkstatt.

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