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Man gönnt sich ja sonst nichts: Babyschwimmen war gestern

Irgendwo muss es ja hin, das Geld. Junge Eltern können es im australischen Perth nun in Wellness für den Spross investieren. Der muss ja schließlich irgendwie über die Geburt hinwegkommen.

Während man sich als Erwachsener schon wie Bolle freut, wenn man sich mal eine Thai-Massage gönnt oder auch nur einen Saunagang, können in Australien nun bereits Babys puren Luxus genießen: In Perth hat vor einem Jahr das erste Baby Spa Australiens eröffnet, das ein komplettes Wellnessprogramm anbietet. Für Säuglinge zwischen zwei Tagen (!) und sechs Monaten offerieren Experten ein Angebot, dass "das gesunde Aufwachsen des Babys" unterstützen soll. In Deutschland zog im Sommer 2016 Düsseldorf nach, Hamburg ist als nächster Standort in Planung.

Neben kleinen Becken, in denen die Zwerge mit einem Schwimmreifen unter dem Kopf free floating das angenehm temperierte Wasser spüren, stehen auch exklusive Behandlungen auf dem Programm – von der Hydrotherapie bis hin zur Babymassage. Nur so lässt sich der Stress im Geburtskanal überhaupt bewältigen, könnte man meinen. Und weil's so schön ist, ist es auch so teuer: Pro Session müssen Mama oder Papa "ab" 60 Euro berappen. Aber was tut man nicht alles.

Baby Spa – immerhin scheint's Spaß zu machen

Schaut man in die Gesichter der Infanten, entschädigt das natürlich für alles: Seliges Grinsen entlohnt, was man vorher gelöhnt hat. Die dicken Bäckchen auf den pinkfarbenen Schwimmreifen zeugen vom Wohlgefühl der Wonneproppen. Nichts Anderes, vor allem nichts Erschwinglicheres könnte so viel Glück erzeugen.


Auf dem Instagram-Kanal von Baby Spa Perth findet sich eine reiche (haha!) Sammlung niedlichster Fotos, das Kindchenschema zieht ja immer. Und die Lütten können ja nichts dafür, dass sie in den Genuss dieses Trends kommen, schädlich sind die Behandlungen sicher nicht. 

Allein der Blick über den Beckenrand sorgt für einen Wermutstropfen ins Kinderbad: Das Geld für die Behandlungen ließe sich sehr gut für Babys einsetzen, denen aktuell der Hungertod droht – in Somalia zum Beispiel. Und die eigene Brut könnte eventuell ebenso glücklich werden, wenn sie mit Mami oder Papi in die heimische Badewanne hüpft.


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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.