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Ärzte gaben ihr keine Chance: Die Geschichte von Frühchen Mollie

Die kleine Mollie Perrin ist eine echte Kämpfernatur: Drei Monate vor Termin kam sie auf die Welt - das Foto ihrer winzigen Hand im Ehering des Vaters verbreitete sich rasant. Die Ärzte gaben ihr nur wenige Wochen. Doch Mollie überlebte.

Stephanie und James Perrin mit der kleinen Mollie

Stephanie und James Perrin mit der kleinen Mollie. Die Eltern können ihr Glück kaum fassen, dass sie das Fest mit ihrer Tochter verbringen können

Wird ein Kind vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren, spricht man von einem Frühgeborenen, vor der 30. von einem Frühstgeborenen. Die kleine Mollie Perrin erblickte sogar bereits in der 27. Woche der Schwangerschaft - über drei Monate vor dem errechneten Geburtstermin - das Licht der Welt. Nur 480 Gramm wog der Winzling. Die Ärzte machten den Eltern kaum Hoffnungen. Drei Wochen gaben sie Mollie, wie mehrere Medien übereinstimmend berichten. 

Per Notkaiserschnitt war die Kleine aus dem Bauch der 34-jährigen Mutter Stephanie geholt worden, weil das Baby an einer intrauterinen Wachstumsretardierung litt. Die Plazenta versorgte es nicht richtig, und so wuchs Mollie im Bauch deutlich unter Durchschnitt. Bei jeder Untersuchung waren ihre Größe und ihr Gewicht wieder tiefer unter die Normwerte gefallen, ehe sich die Ärzte dazu entschlossen, die Mutter ins Krankenhaus einliefern zu lassen - und schließlich das Kind zu holen.

Foto ging um die Welt

Kurz nach der Geburt und der schockierenden Prognose entstand ein rührendes Bild, das um die Welt ging: die kleine Mollie mit der leicht transparenten Haut, Schläuchen in Mund, Nase und Arm, wie sie auf der Brust ihres 38-jährigen Vaters James liegt. Auf dem Kopf ein buntes Strickmützchen und die winzige Hand durch seinen Ehering gestreckt. Die weltweite Anteilnahme bewegte die Eltern zutiefst, wie sie der "Daily Mail" erzählten.

Baby Molly kam drei Monate zu früh auf die Welt

Baby Molly kam Ende April - drei Monate vor dem errechneten Geburtstermin - auf die Welt. Die Ärzte gaben ihr drei Wochen, doch sie überlebte.

Trotz der schlechten Prognose der Ärzte gab die kleine Mollie nicht auf. Sie kämpfte sich ins Leben, nahm langsam, aber stetig zu. Nach zwanzig langen Wochen im Krankenhaus konnte sie endlich entlassen werden. "Mollie ist nun sieben Monate alt, und wir können kaum erwarten, unser erstes Weihnachten als Eltern mit ihr zu genießen", sagte Mutter Stephanie der "Daily Mail". "Sie ist immer noch so winzig - sie wiegt nun 3,7 Kilogramm." Das ist zwar noch immer recht wenig für ein Kind ihres Alters, von den dramatisch niedrigen Werten ihrer Anfangszeit ist sie damit jedoch weit entfernt.

Und so kann sie ihr erstes Weihnachtsfest zuhause bei ihrer Familie und nicht in der sterilen Umgebung eines Krankenhauses feiern. "Vor einigen Monaten waren wir an dem Punkt, dass wir niemals davon geträumt hätten, diese Zeit mit unserem kleinen Mädchen verbringen zu dürfen", wird Mutter Stephanie von der "Daily Mail" zitiert. "Also werden wir es bis aufs Letzte auskosten."

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