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Deutliche Kritik: Wegen Messerattacken: Aufregung um diese "Waffe" für Kinder im "Micky Maus"-Heft

Weil der neuen "Micky Maus"-Ausgabe ein Ninja-Dolch beigelegt ist, wird der Egmont-Ehapa-Verlag gerade heftig kritisiert. Es geht um die Frage: Sollten Kinder überhaupt mit Spielzeugwaffen spielen?

Der Plastikdolch aus der aktuellen "Micky Maus"-Ausgabe

Dieser Plastikdolch aus der aktuellen "Micky Maus"-Ausgabe sorgt für Diskussionen

Die neue "Micky Maus"-Ausgabe sorgt aktuell für reichlich Aufruhr. Grund ist eine rund 30 Zentimeter große Spielzeugwaffe, die dem beliebten Kinder-Comic beiliegt. Konkret geht es um einen Ninja-Dolch mit braunem Griff, goldener Klinge und elektronischem "Wusch-Wusch"-Sound. Dass Comicheften ein Spielzeug beiliegt, ist nichts Neues. So befindet sich beispielsweise auf jedem Yps-Heft ein mehr oder minder hochwertiges Plastikspielzeug. Die Präsentation des Ninja-Messers steht besonders im Kreuzfeuer der Kritik.

"Die perfekte Waffe für echte Helden"

Im aktuellen "Micky Maus"-Heft wird das klar als Waffe und nicht als Küchenmesser erkennbare Spielzeug nämlich mit den Worten "die perfekte Waffe für echte Helden" angepriesen. Das ruft in Zeiten, in denen das Messer immer häufiger von Jugendlichen als Waffe eingesetzt wird, für viel Empörung und heftige Kritik. Der Elternverein Nordrhein-Westfalen sagte Express.de: "Ein Dolch symbolisiert Gewalt, weil er ein Mordwerkzeug ist. Kinder müssen lernen, Konflikte gewaltlos zu lösen, statt noch zu Gewaltfantasien angeregt zu werden." 

Messerattacken weiterhin ein großes Problem in Deutschland

In den letzten Monaten haben immer wieder brutale Messerattacken für Schlagzeilen gesorgt. Alleine in Berlin soll es im vergangenen Jahr mehr als sieben Messerattacken pro Tag (insgesamt 2737) gegeben haben. Das geht aus dieser Antwort auf eine schriftliche Anfrage des Berliner CDU-Politikers Peter Trapp hervor. 

Das sagt Egmont Ehapa - der Verlag von Micky Maus

Über Christian Fränzel, Produktmanager beim Egmont-Ehapa-Verlag, der das "Micky Maus"-Heft verlegt, wurde dem stern folgendes Statement zugespielt: "Egmont Ehapa Media bedauert es außerordentlich, sollte unser Kinderspielzeug in einem falschen Kontext verstanden werden. Nichts steht unserem Unternehmen ferner als Gewaltverherrlichung oder Unangemessenheit in jedweder Form gegenüber unserer jungen Zielgruppe. Dafür stehen wir mit unserer Sorgfalt und unseren Werten seit mehr als 65 Jahren. Ob klar erkennbare Spielzeugwaffen Einfluss auf Heranwachsende haben oder ob das Spielen damit im Rahmen von Rollenspielen bei Kindern (Ritter, Pirat, Cowboy, etc.) Bestandteil der natürlichen Entwicklung ist, wird auch unter Kinderpsychologen kontrovers diskutiert."

Der Egmont-Ehapa-Verlag gibt neben "Micky Maus" auch berühmte Comics wie "Lucky Luke" oder "Asterix" heraus.

Elizabeth Hurley


hh

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.