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Arbeitskampf für die Kleinsten: Mit diesem Pixi-Buch lernen Kinder streiken

Auf die Kita-Streiks folgt das passende Kinderbuch: Die IG Metall Küste hat eine Streik-Geschichte entwickelt. Das Pixi-Buch erklärt das Thema  - inklusive Anleitung zum Transparente-Basteln. Toll oder gefährlich?

So sieht es aus, das neue Pixi-Buch von IG Metall. Und auf der Rückseite findet sich Pixis Anleitung zum Schild basteln für den nächsten Streik.

So sieht es aus, das neue Pixi-Buch von IG Metall. Und auf der Rückseite findet sich Pixis Anleitung zum Schild basteln für den nächsten Streik.

Sie sind ein beliebtes Mitbringsel, passen in jede Wickeltasche und halten auch geschwisterliche Streitereien aus: Die Pixi-Bücher aus dem Carlsen-Verlag sind aus vielen deutschen Kinderzimmern nicht mehr wegzudenken. Mit einer Größe von zehn mal zehn Zentimetern sind sie kleiner und auch leichter als klassische Bilderbücher. Über 2000 verschiedene Titel sind bereits erschienen und seit heute ist es noch einer mehr: Die IG Metall Küste hat die Vorlage für ein neues Pixi-Abenteuer geliefert. Der Titel: Carla, Fabio und Mama streiken.

Nach dem Kita-Streik der letzten Monate gibt es damit nun eine Geschichte, die kindgerecht erklärt, warum jemand streikt und welche Auswirkungen das haben kann. Erzählt wird das anhand von Carla, Fabio und Mama. Carla und Fabio gehen in die Kita und müssen dauernd basteln, obwohl sie viel lieber draußen spielen würden. Da ihr Papa auf Geschäftsreise geht, kann er den beiden kein Frühstück mehr machen. Ihre Mama muss immer sehr früh zur Arbeit, noch bevor die Kita überhaupt öffnet. Später zur Arbeit darf Mama nicht, das will ihr Chef nicht. Also wird gestreikt - Mama in der Firma und Carla und Fabio im Kindergarten.

Alles wird gut

Schiedsgerichte, wütende Erzieher und geschlossene Kita-Türen finden in der typischen Pixi-Geschichte natürlich nicht statt. Stattdessen wendet sich durch den Streik alles zum Besseren: Mama muss erst später zur Arbeit und kann den Kindern zukünftig immer Frühstück machen. Außerdem wird in der Kita nicht mehr so viel gebastelt und dafür mehr getobt.

Ende gut, alles gut - so wie in den meisten Pixi-Geschichten. Doch gegen die rosarote Glückswelt von Pixi-Star Conni, die es unter Eltern zu einer Art Hass-Ruhm gebracht hat, ist die Geschichte der IG Metall richtig konfliktreich. Kinder lernen, dass man für seine Rechte einstehen muss. Klingt gut, oder? Was natürlich nicht auszuschließen ist - dass die Kinder künftig auf die Idee kommen für alles Mögliche zu streiken. Mehr Nutella! Nieder mit dem Zähne putzen! Freie Menschen, freie Füße, nie wieder Socken! Nicht, dass Sie sagen, wir hätten Sie nicht gewarnt ...

vim
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.